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voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung

Seit dem Jahr 2000 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eigenen Aktienbesitz am Kapital der voestalpine AG beteiligt:

  • Derzeit 25.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten rund 26 Mio. Stück Aktien (gemeinsam mit ehemaligen Beschäftigten)
  • mit 14,8 % der Stimmrechte stabiler Kernaktionär der voestalpine AG
  • europaweit einziges Modell mit internationaler Stimmrechtsbündelung bei individuellem Aktienbesitz

Das Management und der Betriebsrat des voestalpine Konzerns entwickelten ab dem Jahr 2000 gemeinsam ein innovatives und für viele zu diesem Zeitpunkt sehr ambitioniertes Konzept: die Mitarbeiter sollen sich mit eigenem Aktienbesitz am Unternehmen beteiligen, mittels Stimmrechtsbündelung sollen sie zu einem stabilen Kernaktionär werden und als individuelle Aktionäre auch Anteil am Erfolg der voestalpine haben.

Die voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung umfasst zum 31. März 2020 die rund 22.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller 52 Gesellschaften des voestalpine-Konzerns in Österreich und rund  2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 97 Gesellschaften in 11 weiteren europäischen Ländern. Für diese werden insgesamt rund 23 Mio. Stück Aktien in einer Stiftung gebündelt verwaltet. Dies entspricht einem Stimmrechtsanteil von 12,9 %. Darüber hinaus halten ehemalige und aktive MitarbeiterInnen der voestalpine rund 3,3 Mio. Stück „Privataktien“ (entspricht 1,9 % der stimmberechtigten Aktien), deren Stimmrechte ebenfalls von der Stiftung ausgeübt werden. So vertritt die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung insgesamt 14,8 % der Stimmrechte der voestalpine AG und ist damit sowohl nach Stimmprozenten als auch gemessen am Aktienwert die größte Mitarbeiterbeteiligung in Österreich.

Mehr Informationen zu den Grundsätzen der Mitarbeiterbeteiligung in Österreich und international finden Sie auf der folgenden Seite: Die Grundsätze der Mitarbeiterbeteiligung in Österreich und international

Mitarbeiterbeteiligung getragen von Management und Belegschaftsvertretung

Konzernbetriebsratsvorsitzender Hans-Karl Schaller und voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner

Management und Betriebsrat haben das Modell gemeinsam entwickelt und stehen auch heute geschlossen hinter der Mitarbeiterbeteiligung. Sie steht beispielhaft für die gelebte „innerbetriebliche Sozialpartnerschaft“, für die die voestalpine bekannt ist.

Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich die Stärke der Mitarbeiterbeteiligung, weil sie eine besondere Identität im Konzern schafft und weil sie ein offensichtlicher Beleg für die Verbundenheit aller Kolleginnen und Kollegen untereinander und mit dem Konzern ist. Die Mitarbeiterbeteiligung ist auch ein besonders wichtiges Bindeglied zwischen Betriebsrat und Konzernleitung, das uns bei der gemeinsamen Bewältigung der aktuellen Probleme hilft. Gemeinsam werden wir um jeden Arbeitsplatz kämpfen.

Konzernbetriebsratsvorsitzender Hans-Karl Schaller