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Klimaschutzstrategie des voestalpine-Konzerns

Die voestalpine gilt bereits seit Jahrzehnten als Umwelt- und Effizienzbenchmark der Branche. Der Konzern hat mit rund 2,3 Mrd. EUR in der letzten Dekade massiv in den Umwelt- und Klimaschutz investiert, und auch bereits begonnen an alternativen Herstellungsverfahren zu forschen, um zur Klimaneutralität beitragen zu können.

Eine grüne Zukunft

Die voestalpine arbeitet bereits mit Hochdruck an technischen Szenarien, um die Dekarbonisierung der Stahlproduktion an den Standorten Linz und Donawitz weiter voranzutreiben. In einem nächsten signifikanten Zwischenschritt können durch einen teilweisen Ersatz der bestehenden Hochofenroute durch eine Hybrid-Elektrostahlroute ab 2030 die CO2-Emissionen um ein Drittel reduziert werden. Das ist im Vergleich zur heute im Einsatz befindlichen Technologie ein massiver Schritt und wird helfen rund drei bis vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen in Österreich zu vermeiden.

Vorstandsvorsitzender der voestalpine, Herbert Eibensteiner

Die voestalpine bekennt sich ganz klar zu den globalen Klimazielen und zu einer weitgehenden Dekarbonisierung.

Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

Die voestalpine bekennt sich ganz klar zu den globalen Klimazielen

Parallel forscht der voestalpine-Konzern intensiv an sogenannten „Breakthrough-Technologien“ für die Stahlproduktion, um langfristig Kohle als Energieträger durch CO2-neutralen Wasserstoff zu ersetzen. Forschungsprojekte beinhalten einerseits das EU-Leuchtturmprojekt H2FUTURE am Standort Linz zur Herstellung und Nutzung von „grünem“ Wasserstoff im großindustriellen Maßstab und andererseits am Standort Donawitz Versuchsanlagen zur CO2–freien Stahlerzeugung durch Direktreduktion von Erzen mittels Wasserstoff. Darüber hinaus wird auch an Möglichkeiten geforscht, CO2 mittels Wasserstoff in verwertbare Rohstoffe umzuwandeln.

Hybridstahlwerk ab 2030

Infografik Hybridstahlwerk

Langfristige Dekarbonisierungsstrategie

Grundvoraussetzung für die Dekarbonisierung der Stahlproduktion – sowohl für die Umsetzung einer Hybridtechnologie unter Einsatz von Elektrolichtbogenöfen als auch für eine langfristige Technologietransformation auf Basis von grünem Wasserstoff – ist jedoch, dass Strom aus erneuerbarer Energie in ausreichender Menge und zu wirtschaftlich darstellbaren Preisen zur Verfügung steht. Nur so werden die zukünftigen Technologien auch tatsächlich wettbewerbsfähig betrieben werden können.

Infografik Dekarbonisierung bis 2050

Mehr zum Thema auf unserem Corporate Blog

Wasserstoffpilotanlage H2FUTURE

Bei H2FUTURE handelt es sich um ein EU-gefördertes Projekt zur Erforschung ob die industrielle Produktion von grünem Wasserstoff langfristig fossile Energieträger in der Stahlproduktion ablösen kann. Dazu wurde die derzeit größte Wasserstoffpilotanlage am voestalpine-Standort in Linz errichtet. Partner des Projektes sind neben voestalpine noch VERBUND; Siemens, Austrian Power Grid, K1-MET und TNO . Die Elektrolyseanlage verfügt über sechs Megawatt Anschlussleistung und gilt als die derzeit wirkungsvollste und modernste ihrer Art. Mit ihr wird getestet, ob die eingesetzte Technologie für eine großindustrielle Produktion von grünem Wasserstoff geeignet ist.

Mehr Infos zur H2FUTURE Wasserstoffpilotanlage