Innovation als Basis unseres Erfolgs
Für uns als Stahl- und Technologiekonzern, der in technologieintensiven Branchen mit höchstem Qualitätsanspruch weltweit führend ist, stellt die Forschung & Entwicklung die Basis für den Erfolg dar. Damit unser Unternehmen auch in Zukunft neue Produktlösungen und Prozesse entwickeln kann, investieren wir beständig in die Forschung & Entwicklung. Die kontinuierliche Zunahme der Aufwendungen spiegelt auch die hohe Wertigkeit der F&E im Konzern wider.
Zahlen und Fakten
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Das erneute Rekordforschungsbudget von 241 Mio. EUR ermöglicht, dass Forschung, Entwicklung und Innovation im voestalpine-Konzern auch heuer wieder einen wichtigen Beitrag am Unternehmen leisten können. Vor allem die Technologieumstellung auf Elektrolichtbogenöfen im Transformationsprozess der Stahlindustrie erfordert eine forschungsintensive Begleitung unserer hochqualitativen Produkte, damit letzten Endes unsere Kunden die gewohnte Qualität zu konstanten Eigenschaften erhalten. Mit Hilfe der Digitalisierung wird dabei das Thema der Nachhaltigkeit bei allen F&E-Tätigkeiten zur Steigerung der Ressourcen-, Energie- und generell der Prozesseffizienz, bestens unterstützt und weiter vorangetrieben.
Wir setzen auf innovative Technologien
Der Fokus in der Prozessentwicklung liegt darin, das Ziel einer Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Lebenszyklusbetrachtungen, Digitalisierung, erweiterte Material- sowie Energiekreisläufe unterstützen die Ressourcenschonung und Optimierung der Produktionsprozesse und tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei. Darüber hinaus forschen wir an neuen Breakthrough Technologien für die Transformation der kohlenstoffbasierten hin zur wasserstoffbasierten Stahlproduktion der Zukunft.
Ein besonderes Merkmal der Produktentwicklung liegt in der Kombination der im Konzern vorhandenen Werkstoffkompetenz mit der Verarbeitungskompetenz von Stahl und anderen metallischen Werkstoffen, mit dem Ziel, innovative Komplettlösungen für unsere Kund:innen zu entwickeln. In der F&E konzentrieren wir uns auf die Branchen mit den höchsten technologischen Ansprüchen, auf die Zukunftsmärkte Mobilität und Energie. Eine breite Palette an innovativen Produkten unterstützt sowohl uns als auch unsere Kund:innen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, wobei der Schwerpunkt auf Produkten liegt, die zunehmend umweltfreundlich, effektiv, langlebig, sicher und bestens recycelbar sind.
Viele Patente von Digitalisierung bis zur grünen Stahlerzeugung
Wir verfügen in Summe über mehr als 3.400 angemeldete Schutzrechte für Technologien und Produkte, wobei alleine 2025 mehr als 80 neue Anmeldungen getätigt wurden, das ist ein All-time-High in der Geschichte unseres Konzerns.
Zu den zentralen Forschungsfeldern zählen derzeit die Bereiche Digitalisierung und Transformation der Stahlproduktion. Zu greentec steel haben wir alleine voriges Jahr mehr als 20 Patente angemeldet, beispielsweise für die optimierten Fahrweisen der beiden neuen Elektrolichtbogenöfen, die 2027 in Linz und Donawitz in Betrieb genommen werden. Ebenfalls neu ist ein Patent für Legierungsanpassungen, damit wir auch in Zukunft unsere hochqualitativen greentec steel-Stahlprodukte an die speziellen Anforderungen unserer Kund:innen anpassen können.
Weltweites Netzwerk
Die Forschung & Entwicklung ist in der voestalpine dezentral organisiert und ist damit sowohl nah an der Produktion als auch nah am jeweiligen Markt und Kunden, was eine rasche Umsetzung der F&E-Ergebnisse ermöglicht.
Weltweit sind im Konzern mehr als 750 Mitarbeiter:innen im Bereich Forschung und Entwicklung an über 70 Standorten tätig. Durch die Kombination und Vernetzung der im Konzern vorhandenen Kompetenzen auch über Divisionsgrenzen hinweg gelingt es, Systemlösungen für konkrete Kundenbedürfnisse zu entwickeln.
Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist die globale Vernetzung und Zusammenarbeit mit externen F&E-Partnern wie Kunden und Lieferanten. In der anwendungsorientierten Grundlagenforschung vertrauen wir auf das Know-how und die Ressourcen wissenschaftlicher Partner wie Universitäten, Forschungsinstituten, Kompetenzzentren und Christian-Doppler-Labors.