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Mit dem Start des weltweit modernsten Prüfzentrums der Stahlindustrie am Standort Linz hebt voestalpine die Produktqualität auf ein neues Level – hochautomatisiert, konsequent digitalisiert und maximal effizient. Ausgestattet mit modernstem Equipment und präziser Prüftechnologie liefert das Zentrum die Grundlage für Premiumstahl auf höchstem Niveau für die Mobilität von morgen.
Unser Kaltbandprüfzentrum ist beeindruckend – ausgestattet mit modernster Robotertechnik und einem sehr hohen Automatisierungsgrad auf dem höchsten Stand der Technik. Dadurch erreichen wir extrem kurze Durchlaufzeiten bei den Proben, was unsere Performance in Richtung Kund:innen deutlich steigert. Somit sind wir auch für die künftigen Herausforderungen gewappnet.
Walter Schickmaier, Technische Leitung - Business Unit Band

Auf zwei Stockwerken und 4.300 m² bündelt das neue Prüfzentrum sämtliche qualitätsrelevanten Prüfprozesse des Linzer Kaltbandbereichs unter einem Dach. 59 Versuchsarten, 117 Probengeometrien und 150 Prüf- und Fertigungsanlagen sind digital abgebildet und vollständig in die Prozesslandschaft integriert – inklusive lückenloser Rückverfolgbarkeit jeder Probe. Fahrerlose Transportsysteme, digitale Probenverfolgung und die vollständige Einbindung in das Manufacturing Execution System sorgen für einen Automatisierungsgrad, der international neue Standards setzt. Das macht die Qualität besser und deutlich schneller messbar: Was früher mehrere Tage dauerte, wird heute meist in weniger als acht Stunden abgewickelt.
Vor allem für die Automobilindustrie schafft das neue Prüfzentrum einen spürbaren Mehrwert. Bei kaltgewalzten, feuerverzinkten, elektrolytisch verzinkten und beschichteten Stahlbändern sowie bei Elektrobändern kommt es auf verlässliche Eigenschaften und enge Toleranzen an. Durch die enge Verzahnung von Prüftechnik, Produktion und dem Know-how unserer Expert:innen können wir noch schneller auf wachsende Anforderungen aus der Mobilitätsbranche reagieren.

Unser Prüfzentrum zeichnet sich durch kurze Durchlaufzeiten und eine Vielzahl an automatisierten Anlagen aus. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz bei der Prüfung der einzelnen Proben, um die Werkstoffe bestmöglich zu charakterisieren.
Anna Pichler, Werkstofftechnikerin