Interdisziplinär und kundenorientiert einen Schritt voraus im automobilen Leichtbau

Die F&E-Schwerpunkte der voestalpine Steel Division liegen in den Feldern Werkstoffentwicklung, Oberflächen- und Verarbeitungstechnologien hochwertiger Stähle.

Räumliche Nähe – weitreichende Vorteile

Die Forschungsgebiete arbeiten auch räumlich eng zusammen. Die Konzentration an einem Standort fördert den unmittelbaren Austausch. Das Ergebnis sind Lösungen, die in allen Parametern – Werkstoff-, Oberflächeneigenschaften und bei den Verarbeitungsvorteilen – überzeugen. Konkret erfolgt die F&E in drei Zentren am Werksgelände in Linz. 

voestalpine Entwicklungscenter Stahl

Hier werden marktgerechte Produkte entwickelt, wobei neben den Eigenschaften der neuen Stahlprodukte auch die Wirtschaftlichkeit entscheidend ist. Anregungen und Impulse kommen von der eigenen Markt- und Entwicklungsbeobachtung sowie durch ganz konkrete von Kunden an uns herangetragene Bedürfnisse.

Rundgang Entwicklungscenter

voestalpine Innovationscenter Stahl

Dieses Center ist auf die Entwicklung innovativer Oberflächentechnologien für hochwertiges Stahlband sowie der zugrundeliegenden Analytik ausgerichtet. Das ist die Geburtsstätte von phs-ultraform®, dem Meilenstein bei feuerverzinktem Borstahl für pressgehärtete Bauteile mit einzigartigem Zink-Korrosionsschutz. Darüber hinaus ist das Innovationscenter Stahl die Kompetenz in der Oberflächen-Korrosionsprüfung. 30.000 bis 40.000 Untersuchungen werden pro Jahr durchgeführt.

voestalpine Verarbeitungscenter Stahl

Von Stanzen bis Pressen, Schweißen und Tiefziehen – die Simulation und Optimierung von Umform- und Fügeprozessen ist Schwerpunkt. Die Experten des Centers versorgen unsere Kunden mit Daten, mit denen diese ihre Berechnungen ausführen und ihre Prozesse weiter verbessern können.

Rundgang Innovations- und Verarbeitungscenter

Globale F&E-Partnerschaften

Ein globales Netzwerk stärkt die F&E-Aktivitäten. Es besteht neben Kooperationen mit Kunden und Lieferanten aus rund 50 Partnerschaften mit Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit. Dazu zählen neben den österreichischen Universitäten in Linz, Wien, Graz und Leoben unter anderen auch die RWTH Achen, die Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Lulea, das French Corrosion Institute, die Colorado School of Mines. 

Daten & Fakten

  • Über 60 Jahre Erfolg in der Entwicklung von Stahlprodukten
  • 3300 Patente, davon 687 Patente der Steel Division für Werkstoffe und Prozesse
  • 677 F&E Mitarbeiter, davon 237 Experten in der Steel Division
  • 174 Mio. Euro investierte der voestalpine Konzern allein im Geschäftsjahr 2017/18 in F&E, davon die Steel Division 70 Mio. Euro. voestalpine liegt damit im Ranking der forschungsintensivsten Technologieunternehmen in Österreich an zweiter Stelle.
  • Ca. 800 Personenjahre werden durchschnittlich jährlich im Konzern für F&E aufgewendet