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voestalpine-Konzern bildet weltweit ab Herbst um 28 % mehr Lehrlinge aus

28. August 2007 | 

Während alljährlich mit Beginn des neuen Lehrjahres über akuten Lehrstellenmangel in Österreich berichtet wird, verstärkt die voestalpine ihre Berufsausbildung sowohl an den österreichischen als auch an den internationalen Konzernstandorten weiter. Mit Beginn des neuen Lehrjahres im September werden in den heimischen Gesellschaften 260 Jugendliche ihre Berufsausbildung in 24 Lehrberufen beginnen, davon allein 175 am Standort Linz, dem größten und modernsten Ausbildungszentrum Österreichs.

  • Lehrlingszahl – auch ohne Berücksichtigung von BÖHLER-UDDEHOLM – in Österreich gegenüber dem Vorjahr um 29 %, an internationalen Standorten um knapp 23 % gestiegen.
  • Im September werden 260 neue Lehrlinge in Österreich aufgenommen, davon allein 175 im größten Ausbildungszentrum in Linz.
  • Unter Einbeziehung der neuen Division Edelstahl bildet die voestalpine-Gruppe mit Herbst 2007 weltweit etwa 1.400 Jugendliche für den eigenen Bedarf aus, davon knapp 1.100 in Österreich.
  • Weiter steigender Anteil an weiblichen Lehrlingen auf derzeit rund 120.

Damit werden in der voestalpine ab Herbst konzernweit1 um knapp 28 % mehr Lehrlinge ausgebildet als noch zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres 2006/07. Der Anstieg von 885 auf rund 1.130 resultiert aus einem weiteren deutlichen Ausbau der Lehrlingsausbildung in Österreich (+ 29 % von 640 auf 826 Jugendliche) sowie einem ebenfalls merklichen Zuwachs an internationalen Standorten (Steigerung um 23 % von 245 auf rund 300 Lehrlinge). In diesen Zahlen nicht enthalten sind weitere 220 Jugendliche, die vorwiegend in Linz für Fremdfirmen ausgebildet werden, sowie die mit der Division Edelstahl, der BÖHLER-UDDEHOLM-Gruppe, neu hinzugekommenen Lehrlinge.

Neue Dimension bei Mitarbeitern und Lehrlingen

Unter Berücksichtung des nunmehr aus 5 Divisionen bestehenden voestalpine-Konzerns ergibt sich damit nicht nur eine neue Dimension in der Anzahl der Gesamtbeschäftigten mit rund 40.000 (überwiegend außerhalb Österreichs beschäftigten) Mitarbeitern, sondern auch in der Größenordnung der Lehrlingsausbildung: Künftig bildet die voestalpine-Gruppe weltweit rund 1.400 Lehrlinge aus, davon knapp 1.100 in Österreich.

Kontinuierlicher Ausbau der Lehrlingsausbildung

Die voestalpine setzt damit den bereits seit vielen Jahren konsequent verfolgten Ausbau der Lehrlingsausbildung sowohl in Österreich (insbesondere in Linz und Donawitz) als auch an den internationalen Standorten auch im laufenden Geschäftsjahr weiter fort. Neben der rein quantitativen Zunahme der Lehrlinge, die im Wesentlichen im Zusammenhang mit den umfangreichen Ausbauprogrammen an allen größeren Konzernstandorten und dem damit bedingten erhöhten Personalbedarf in qualifizierten technischen Berufen steht, wurden auch die Ausbildungszentren mit erheblichen Investitionsmitteln modernisiert und erweitert. Neben der Neuerrichtung der größten und modernsten Lehrwerkstätte Österreichs, dem „Forum.Zukunft“ in Linz, und dem Ausbau der Einrichtungen am Standort Krems wurden auch an einer Reihe internationaler Standorte, allen voran in Großbritannien und Deutschland, umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen getätigt.

Ebenfalls konzernweit forciert wurde die Ausbildung weiblicher Lehrlinge, deren Anzahl mit Beginn des neuen Lehrjahres bei rund 120 liegen wird, davon rund die Hälfte in technischen Berufen.

Jährlicher Aufwand von rund 20 Mio. EUR für Berufsausbildung von Lehrlingen

Deutlich gestiegen ist damit auch der Gesamtaufwand für die Lehrlingsausbildung. Dieser beläuft sich auf Ausbildungskosten pro Lehrling und durchschnittlicher Ausbildungsdauer von rund 75.000 EUR, in Summe damit auf etwa 20 Mio. EUR jährlich. Der Aufwand für Lehrlingsausbildung und technische Weiterbildung beträgt damit bereits etwa ein Drittel der Investitionen für die gesamten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im voestalpine-Konzern.

Damit leistet die voestalpine auch einen substanziellen Beitrag zur Heranbildung von hoch qualifizierten Facharbeitern für den – aufgrund des stetigen Konzernwachstums kontinuierlich steigenden und durch die demografische Entwicklung zusätzlich erhöhten – Eigenbedarf.