voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung

Seit dem Jahr 2000 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eigenen Aktienbesitz am Kapital der voestalpine AG beteiligt:

  • 24.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten 24,9 Mio. Stück Aktien
  • mit 14,2 % der Stimmrechte zweitgrößter Aktionär der voestalpine AG
  • europaweit einziges Modell mit internationaler Stimmrechtsbündelung bei individuellem Aktienbesitz

Das Management und der Betriebsrat des voestalpine-Konzerns entwickelten ab dem Jahr 2000 gemeinsam ein innovatives und für viele zu diesem Zeitpunkt überraschendes Konzept: die Mitarbeiter sollen sich mit eigenem Aktienbesitz am Unternehmen beteiligen, mittels Stimmrechtsbündelung sollen sie zu einem stabilen Kernaktionär werden und als individuelle Aktionäre auch Anteil am Erfolg der voestalpine haben.

Die voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung umfasst derzeit die rund 22.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller 52 Gesellschaften des voestalpine-Konzerns in Österreich und rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 76 Gesellschaften in weiteren Ländern. Für diese werden insgesamt rund 23,0 Mio Stück Aktien in einer Stiftung gebündelt verwaltet. Dies entspricht einem Stimmrechtsanteil von 13,1 % . Darüber hinaus hält die Stiftung 1,9 Mio private Aktien (1,1 %) von Mitarbeitern. So vertritt die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung insgesamt 14,2 % der Stimmrechte der voestalpine AG und ist damit sowohl nach Stimmprozenten als auch gemessen am Aktienwert die größte Mitarbeiterbeteiligung in Österreich.

Mehr Informationen zu den Grundsätzen der Mitarbeiterbeteiligung in Österreich und international finden Sie auf der folgenden Seite: Die Grundsätze der Mitarbeiterbeteiligung in Österreich und international

Mitarbeiterbeteiligung getragen von Management und Belegschaftsvertretung

Konzernbetriebsratsvorsitzender Hans-Karl Schaller und voestalpine-CEO Wolfgang Eder

Management und Betriebsrat haben das Modell gemeinsam entwickelt und stehen auch heute geschlossen hinter der Mitarbeiterbeteiligung. Sie steht beispielhaft für die gelebte „innerbetriebliche Sozialpartnerschaft“, für die die voestalpine bekannt ist.

„In der voestalpine machen die Menschen den Unterschied. Sie machen auch unseren Erfolg aus. Deshalb ist es uns ein Anliegen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ihren Anteil an diesem Erfolg bekommen“, erklärte der Vorsitzende des Vorstandes der voestalpine AG, Dr Wolfgang Eder, die Motivation hinter dem Modell.

„Dass es uns gemeinsam gelungen ist, ein so einzigartiges Modell über sonstige Interessengegensätze hinweg zu entwickeln, das ist schon etwas Besonderes.“

Konzernbetriebsratsvorsitzender Hans-Karl Schaller

Die voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung im Überblick

Eine Zusammenfassung über die Fakten zur Mitarbeiterbeteiligung und Stimmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Konzern können Sie in folgendem Video ansehen: