Diese Produktgruppe beinhaltet unterschiedlichste Legierungen, z.B. weichmagnetische Eisen-Kobalt-Legierungen für Anwendungen in Magnetregelventilen, aber auch Eisen-Nickel-(Kobalt)-Legierungen mit temperaturabhängiger, geringer Wärmeausdehnung für die Verwendung in der Mess- und Regeltechnik, für Metall-Glas-Verbindungen und Thermobimetalle und auch Legierungen mit Formgedächtnis.
Diese Produktgruppe beinhaltet unterschiedlichste Legierungen, z.B. weichmagnetische Eisen-Kobalt-Legierungen für Anwendungen in Magnetregelventilen, aber auch Eisen-Nickel-(Kobalt)-Legierungen mit temperaturabhängiger, geringer Wärmeausdehnung für die Verwendung in der Mess- und Regeltechnik, für Metall-Glas-Verbindungen und Thermobimetalle und auch Legierungen mit Formgedächtnis.
Weichmagnetische Stähle reagieren schon auf schwache Magnetfelder mit großer Polarisierung. Kennzeichen dafür ist eine schmale Hysteresekurve mit kleiner Koerzitivfeldstärke Hc und hoher Sättigungspolarisation Js. Typische Werkstoffe mit solchen Eigenschaften sind Reineisen, FeNi- und FeCo-Legierungen für die Anwendung in Schaltrelais und als Magnetkerne in Mess- und Steuergeräten.
Mit Legierungen auf der Basis Fe-Ni lassen sich sehr unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten einstellen. Durch Variation des Ni-Gehaltes und Zusatz von Co und Cr kann eine Annäherung an den Ausdehnungskoeffizienten anderer Werkstoffe erreicht werden. Eine geringe Wärmeausdehnung ist bei Urmaßen, Messbändern, Waagebalken und Messgeräten gefragt. Manche Legierungen zeigen eine dem Glas vergleichbare Wärmeausdehnung und werden als elektrische Stromdurchführungen z.B. in Glühlampen verwendet. Legierungen mit geringer Wärmeausdehnung können mit Werkstoffen mit größerer Wärmedehnung formschlüssig verbunden werden, so entstehen Thermobimetalle für Thermometer und Temperaturregler.
Bestimmte Legierungssysteme, z.B. Fe-Ni-Co-Legierungen mit martensitischer Umwandlung zeigen ein gewisses temperaturabhängiges Formgedächtnis und können z.B. als Stellglieder in Regelungen verwendet werden.
Fe-Ni-Legierungen mit weiteren Legierungselementen, z.B. Cr oder Mo zeigen einen weitgehend temperaturunabhängigen E-Modul und werden als Unruhfedern von Uhren, Federn in Federwaagen und Elementen in Kraftmessdosen verwendet.