Bauteile aus Einsatzstählen mit niedrigem Kohlenstoff-Gehalt werden in der Randschicht aufgekohlt. Anschließendes Härten ergibt eine verschleißfeste, bis zu 62 HRC harte Randschicht und erhöhte Dauerfestigkeit. Legierungselemente wie Mangan, Nickel und Chrom erhöhen die Kernfestigkeit. Haupteinsatzgebiete sind der Getriebebau und Werkzeuge in der Kunststoffverarbeitung.
Einsatzstähle weisen niedrigen Kohlenstoffanteil auf. Aufkohlen oder Carbonitrieren von Bauteilen in der Randschicht mit anschließendem Härten führt zu einer verschleißfesten, druckspannungsbehafteten Randschicht mit einer Härte bis ca. 62 HRC. Der Verschleißwiderstand und die Ermüdungsfestigkeit eines Bauteils werden dadurch erhöht. Der Kern eines Bauteils bleibt vergleichsweise zäh und kann schlagende Beanspruchung bei hoher Bruchsicherheit aufnehmen.
Legierungselemente wie Mangan, Nickel und Chrom erhöhen die Kernfestigkeit und Verschleißfestigkeit.
Die Erschmelzung erfolgt üblicherweise an Luft. Für Anwendungen, die höchste Reinheit und Homogenität und damit höchste Ermüdungsfestigkeit erfordern werden spezielle metallurgische Herstellverfahren, z.B. Umschmelzverfahren angewandt.
Einsatzstahl wird im Automobilbau im Rennsport sowie im Maschinen- und Anlagenbau unter anderem für Gelenkwellen, Kupplungsteile, Zahnräder aber auch für kleinere Formen und Einsätze in Werkzeugen der Kunststoffverarbeitung, verwendet.