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Unsere Vorstellung von Innovation

Innovation bedeutet für uns, neue oder differenzierte Lösungsansätze anzubieten, welche neue Produkte und Prozesse hervorbringen und gleichzeitig die Bedürfnisse unserer Kund:innen erfüllen. Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten spielen eine wesentliche Rolle und stützen sich auf drei Pfeiler: Aneignung von Wissen durch angewendete Forschung, Entwicklung neuer Produkte und Produktoptimierung. Forschung ist kostenintensiv, jedoch schaffen Innovationen und neu gewonnenes Wissen einen Mehrwert für unsere Kunden und unser Unternehmen. 

Forschung und Organisation

In unserer neuen F+E-Organisation arbeiten alle Produktionsstätten zusammen, um bei der Entwicklung neuer Produkte die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen. Wir haben globale F+E-Kompetenzzentren in Europa eingerichtet, die auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Produktentwicklung für die globale Anwendung von Schweißzusätzen gezielte Arbeit leisten. Außerhalb Europas arbeiten unsere regionalen F+E-Zentren eng zusammen, um Wissen auszutauschen und die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für die Marktanforderungen vor Ort zu beschleunigen. Diese Struktur bringt uns den Kund:innen näher und wir erkennen besser deren sich ständig ändernden Bedürfnisse. Sie sichert uns zusätzlich unsere führende Marktstellung im Wettbewerb der Schweißindustrie. Kompetenz ist für uns ein wichtiger Erfolgsfaktor. Eine entscheidende Komponente ist die Einrichtung einer effizienten Führungsausschuss-Struktur. Diese umfasst den Vorstand, die Leiter der F+E-Abteilungen, sowie verschiedene Schlüsselfunktionen des Unternehmens. Dadurch wird gewährleistet, dass unser gesamter globaler Innovationsprozess perfekt funktioniert und unsere Innovations-Pipeline konstant gefüllt ist, um veraltete Produkte und Prozesse ersetzen zu können. Diese und andere Maßnahmen unterstreichen unser Ziel, die Innovationskultur innerhalb unseres Unternehmens zu fördern. 

Offene Innovation

Wir entwickeln technisch fortgeschrittene Schweißlösungen und kooperieren mit mehr als vierzig wissenschaftlichen Forschungspartnern in Europa und den Vereinigten Staaten. Wir sind ein führendes Industrieunternehmen. Unser ausgezeichnetes F+E-Netzwerk in der voestalpine-Gruppe und unsere weitreichende metallurgische Erfahrung fördern die Entwicklung neuer Kundenlösungen mit klaren Alleinstellungsmerkmalen und Wettbewerbsvorteilen in der Industrie der Schweißzusätze. Eine dieser Innovationen ergab sich aus der engen Zusammenarbeit mit der voestalpine Division Stahl. Das sogenannte alform® welding system steht für maßgeschneiderte Schweißzusätze, die die höchsten Ansprüche beim Schweißen von hochfesten, heißgewalzten Stählen und schweren Platten der alform®-Produktreihe von voestalpine erfüllen. Der Bereich der hochfesten Legierungen ist ein weiterer unserer F+E-Kernbereiche für nickelbasierte, hitze- und korrosionsbeständige Werkstoffe sowie Plattier- und Hartlötlegierungen.

Laborkompetenz

Unsere Labore bieten Dienstleistungen wie Qualitätssicherung, Anwendungstechnik, Auftragsprüfungen sowie Forschung und Entwicklung sowohl für externe als auch interne Kund:innen. Auch dabei sind moderne Maschinen und gut geschulte Mitarbeiter:innen der Schlüssel zu zuverlässigen Ergebnissen.

Qualitätssicherung, Prüfung und Entwicklung neu entwickelter Schweißzusätze müssen in zertifizierten Prüflabors durchgeführt werden. In den modern ausgestatteten Labors von voestalpine Böhler Welding werden die jeweils spezifischen Kund:innenanforderungen erfüllt. Unsere Schweißlabors sind unverzichtbar bei der Prüfung von neu entwickelten Schweißzusätzen. Diese Schweißzusätze werden auch in der Entwicklungsphase getestet, um Produkteigenschaften und Qualitätsniveaus zu bestimmen. Zusätzlich werden Probeschweißungen für die Abnahmeprüfung durchgeführt. Spezielle Analysen sind vor allem bei hoch- und mittellegierten Schweißzusätzen notwendig und können nur mit modernen Geräten, wie sie im Chemielabor der voestalpine Böhler Welding Germany vorhanden sind, durchgeführt werden. Regelmäßige und erfolgreiche Teilnahmen an internationalen Ringversuchen dokumentieren unsere umfassende Kompetenz. Das Chemielabor von voestalpine Böhler Welding Germany ist seit 2012 nach der international anerkannten Norm DIN EN ISO/IEC 17025 (D-PL-17123-01-00) zertifiziert. Um die Anforderungen der geltenden Normen und Vorschriften zu erfüllen, müssen Schweißzusatzwerkstoffe auf ihre mechanische Eignung geprüft werden. Unsere Werkstoffprüflabore bieten ein breites Spektrum an zerstörungsfreien, mechanischen und metallographischen Prüfungen. Bei Bedarf können die Prüfungen im Beisein einer unabhängigen Zertifizierungsstelle und/oder des Kund:innen durchgeführt werden.