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Wir bringen die Welt mit unseren Schienen auf Kurs

Infrastrukturbetreiber auf der ganzen Welt werden täglich mit Herausforderungen wie Wartungsanforderungen, Zeitaufwand und hohen Kosten konfrontiert.

Dem können wir jedoch mit dem weltweit breitesten Spektrum an Hochleistungsqualitäten begegnen - das Ergebnis unserer HSH®-Technologie, die auf der Grundlage beispielloser Erfahrungen kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Unsere Bahnprodukte ermöglichen es Infrastrukturbetreibern, die Lebenszykluskosten zu optimieren. Unsere High-Tech-Schienenproduktion wird durch die bahnbrechenden Fähigkeiten eines digitalisierten Industrieunternehmens unterstützt, zu denen zählen u. a:

  • Dynamische Innovation und zielgerichtete F&E
  • Erstklassiger technischer Kundendienst für die Systemspur
  • Ein umfassendes Paket von bahnbezogenen Dienstleistungen

Um einen dauerhaften Kundennutzen zu gewährleisten, bieten wir ein Instrument an, mit dem die praktikabelste und wirtschaftlichste Bahnstrategie für ein Netz definiert werden kann. Investitions- und Instandhaltungsstrategien im Schienenverkehr werden auf der Grundlage ihrer Auswirkungen auf die LCC-, RAMS- und CSR-Kennzahlen (CO2) analysiert, um die nachhaltigste Strategie für den Schienenverkehr zu ermitteln, die in unserem Tool für Lebenszykluskosten zusammengefasst ist.

Schienenprodukte und -güten:

UHC® Super Premium-Schienen

Alle Güten der Produktlinie 400 UHC® HSH® sind Varianten der bewährten und weit verbreiteten Schienengüte 400 UHC® HSH®, die speziell für individuelle Kundenbedürfnisse entwickelt wurden und es den Kunden ermöglichen, von dem hervorragenden feinperlitischen Super-Premium-Werkstoffkonzept mit bester Schweißbarkeit zu profitieren:

400 UHC® HSH® (Mischverkehr, Nahverkehr)

Das Einsatzgebiet der Schiene 400 UHC® HSH® umfasst alle Bereiche des Mischverkehrs, den U- und Stadtbahnbereich sowie den Weichenbau. Die UHC®-Stahlkonstruktion in Verbindung mit der HSH®-Technologie führt zu einer Gefügeverstärkung und -verfeinerung. Der Schienenstahl weist die höchste Beständigkeit gegen Verschleiß, Riffelung und RCF auf und wird allgemein für den Einsatz in Kurven von Eisenbahngleisen empfohlen. 

400 UHC® HSH® Produktlinie (Schwerlastanwendung)

Das Einsatzgebiet der Schiene 400 UHC® HSH® umfasst auch alle Bereiche des Güterverkehrs.

Dobain®Head-Check-freie Schienen

High Performance-Rillenschienen

Durch die Kombination unserer HSH-Wärmebehandlung mit einem speziell angepassten Werkstoffkonzept bietet voestalpine eine breite Palette an Rillenschienenstählen, die für alle Instandhaltungskonzepte geeignet sind. Die Anwendung der HSH®-Wärmebehandlungstechnologie auf alle unsere GHT-Stähle führt zu einer Gefügeverfeinerung und damit zu einer deutlichen Erhöhung der Verschleißfestigkeit, ohne die Schweißbarkeit negativ zu beeinflussen.

"Easy-to-maintain"-Güten

Die R290 GHT ist ein wärmebehandelter Rillenschienenstahl, der sich für das Reparaturschweißen von Spurweitenecken eignet. Der niedrige Kohlenstoffgehalt des 290 GHT-CL erleichtert insbesondere das Schweißen von Lehrenecken und macht das Schweißen so einfach wie bei Schienenstahl R200.

"Put-in-&-forget"-Güten

Während die bewährte R340 GHT bereits eine hohe Beständigkeit gegen Schienenverschleiß bietet, zeichnet sich die neue R400 GHT durch die höchste Verschleißfestigkeit aller Rillenschienenstähle aus. Dies führt zu längsten Standzeiten ohne die Notwendigkeit des Lehrenecken-Reparaturschweißens.

HSH® Premium-Schienen

Die voestalpine bietet eine breite Palette an hochwertigen Schienenstählen an, die seit Jahrzehnten in Gleisen des Mischverkehrs, der U- und Stadtbahnen eingesetzt werden. Die spezielle HSH®-Behandlung führt zu feinen Mikrostrukturen der Schiene, die sich direkt in einer guten Gleisleistung niederschlagen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Schienen:

  • Wenn ein Rad über die Schienen rollt, kommt es zu extremen Kontaktbelastungen auf der Schienenoberfläche. Bis zu 20 Tonnen Last (z. B. Gewicht von 15 Kleinwagen) werden über einen kleinen Kontakt zwischen Rad und Schiene, der so klein ist wie eine 1-Cent-Münze, auf die Schiene übertragen. Daher wirken sowohl auf das Rad als auch auf die Schienenoberfläche enorm hohe Spannungen, die zu Materialveränderungen führen.

    Das Ergebnis ist eine hohe Materialverformung in den oberflächennahen Zonen der Schiene, und die Materialeigenschaften verändern sich so, dass die Schienen anfällig für Betriebsschäden werden. Wälzkontaktermüdung und Schienenverschleiß treten auf. Hochfeste Schienenstähle, wie der 400 UHC® HSH®, sind so ausgelegt, dass sie den hohen Rad-Schienenbelastungen standhalten, wodurch die Verformungstiefe stark reduziert wird. Dadurch wird nicht nur der Verschleiß reduziert, sondern auch der Rollkontaktermüdung erfolgreich entgegengewirkt, was zu langen Standzeiten und einem geringeren Wartungsbedarf führt.

    Zusätzlich kann der brandneue Schienenstahl 340 Dobain® HSH® für den Einsatz in weiten Kurven diese mikrostrukturellen Verformungsmechanismen vollständig ausschließen und die Entwicklung von Head Checks erfolgreich verhindert werden.

  • Die Frage, wie groß der Einfluss von Änderungen der Schienenhärte auf den Radverschleiß bzw. auf den Verschleiß der Räder ist. auf den gesamten Verschleiß des Rad/Schiene-Systems ist, stellt eine Schlüsselfrage dar - sowohl für Oberbau- als auch für Fahrzeugingenieure. Umfassende Forschungsarbeiten an der TTCI (Pueblo, Colorado) in den 1980er Jahren zeigten, dass die Verwendung von härteren Schienenstählen im Gleis keinen Einfluss auf den Verschleiß von Eisenbahnrädern hat. Diese Ergebnisse wurden durch umfangreiche Verschleißversuche am Rad-Schiene-Prüfstand der voestalpine Bahntechnik reproduziert und durch weltweite Betriebserfahrungen von Bahnen bestätigt. Allen Forschungsarbeiten ist gemeinsam, dass eine Erhöhung der Schienenhärte keinen Einfluss auf den Radverschleiß hat, solange die Schiene härter ist als das Rad. Dies gilt für alle heute verwendeten Schienengüten, einschließlich der Standardgüte R260. Die Untersuchung einer Reihe von verschiedenen Schienenqualitäten zeigt, dass der Radverschleiß bei der Verwendung härterer Schienen nicht zunimmt. Wenn man die gängigen Schienenstahlsorten als Grundlage für alle weiteren Überlegungen verwendet, ist die Aussage gültig: Die Verwendung von härteren Schienenstählen im Gleis hat keinen Einfluss auf den Radverschleiß von Zügen.

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