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Um aktuellen und künftigen Marktanforderungen gerecht zu werden, stehen unseren Kunden ein gut ausgebildetes und motiviertes Team an Entwicklern, Forschern und Produktmanagern zur Verfügung, die Ihre Anforderungen an unsere Produkte verstehen, daraus relevante Produktmerkmale ableiten sowie eine optimierte Prozesskette – unterstützt von modernster Analyse-, Simulations- und Prozesstechnologie sicherstellen. Damit garantieren wir die Umsetzung Ihrer Anforderungen.

Virtuelle Produktentwicklung

Wir denken ganzheitlich. In vielen Fällen entsteht ein neues Legierungskonzept virtuell am Rechner. Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen sichern Zugang zu aktuellem Wissen und die Möglichkeit, Produkte von der atomaren Ebene aufwärts bis zu Umformprozessen und Einsatzeigenschaften zu entwerfen.

Stahlentwicklung

Mit dem Metallurgielabor (MetLab) und dem Technikum Metallurgie (TechMet) stehen Ihnen zwei weltweit einzigartige Forschungsanlagen zur Verfügung, mit denen neue Legierungen in kleinstem Maßstab getestet und innoviert werden können. In kurzer Zeit sind individuelle Analysen möglich. So erhalten Sie im MetLab Laborproben für Vortests von 8 kg bis maximal 50 kg. Darauf aufbauend können im TechMet einzelne 5-Tonnen-Knüppel abgegossen werden, mit denen die Verarbeitbarkeit im Warmwalzwerk überprüft wird und erste Kundenmuster beigestellt werden.

Drahtentwicklung

Die Entwicklung unserer hochwertigen Drähte beinhaltet die Abstimmung von Werkstoff- und Oberflächeneigenschaften. Daneben verbessern wir laufend sowohl die Drahtumformung in unserem Walzwerk, in den Ziehereien, aber auch bei Kunden, die die Drähte zu komplexen Produkten weiterverarbeiten. Ein weiterer Fokus der Entwicklungsarbeit ist das Finden der richtigen Balance zwischen Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften in Abhängigkeit von Ihren Anforderungen.

Technikum Draht

Roboter und Hochgeschwindigkeitskameras dominieren das Technikum Draht. Dort bilden Material, Oberfläche und Umformen einen Rahmen, innerhalb dessen das Produkt weiter erforscht und entwickelt wird. Für die Optimierung der Oberfläche ist beispielsweise ein Beschichtungsroboter zuständig, der automatisiert eine Laborbeschichtung aufbringen oder Beiz- und Reinigungsversuche durchführen kann. Beim Umformen wird auf einer instrumentierten Ziehanlage mit verschiedenen Messtechniken wie Wirbelstromprüfung, Hochgeschwindigkeitskameras oder Körperschallmessung gearbeitet. So können schon im Vorfeld Inline-Prüfungen aufgebaut und instrumentiert werden, ohne in die laufende Fertigung eingreifen zu müssen.

Anwendungstechnik und Grundlagen

Unser Team der Forschung und Anwendungstechnik hat ein tiefes Verständnis von Materialeigenschaften sowie den physikalischen und chemischen Anforderungen Ihrer Produkte. Eigene Prüfanlagen und unser umfassendes Forschungsnetzwerk unterstützen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen.

Key Research Areas:

  • Surface finishes
  • Heat treatments, phase transitions and metallographic microstructures
  • Coatings, zinc, lubricants
  • Wire cleaning, descaling, pickling
  • Wire straightening, internal stresses
  • Optimizing steel compositions and controlling processes to attain specific properties
  • Developing new methods of inline crack detection on the wire

We are very happy to work together with many research laboratories and universities:

  • Montanuniversität Leoben
  • University of Technology, Graz
  • CDL - The Christian Doppler Laboratory
  • MCL - Material Center Leoben
  • European Community Projects
  • Brite Euram
  • RFCS (formerly EGKS)

Ihr Nutzen

  • Erweiterung des Produktportfolios
  • Gemeinschaftliche Werkstoffentwicklung
  • Individuelle Legierungskonzepte
  • Beschleunigung der Markteinführungszeit bei Produktentwicklungen
  • Gießformate wie in den großtechnischen Anlagen
  • Überleitung in Serienproduktion unkompliziert möglich
  • Kundenbemusterung in Form von Gebrauchsmustern