zentrak OBJECT CONTROLLER PLATTFORM
Die intelligente digitale Schnittstelle zwischen Stellwerk und Feldelementen. Basierend auf bewährter sicherer Eisenbahntechnologie.
Die intelligente digitale Schnittstelle zwischen Stellwerk und Feldelementen. Basierend auf bewährter sicherer Eisenbahntechnologie.
EULYNX definiert eine einheitliche Standardschnittstelle zwischen dem Stellwerk und jedem Feldelement. Der Object Controller ist die feldseitige Umsetzung dieses Standards. Das bedeutet: einmal integrieren statt jedes Projekt individuell anbinden.
Eine validierte Schnittstelle und ein standardisiertes Kommunikationsmodell können projektübergreifend wiederverwendet werden. Proprietäre Schnittstellen, die für jede Installation neu entwickelt werden müssen, entfallen.
Standardisierte Schnittstellen verhindern Vendor Lock-in. Infrastrukturbetreiber:innen können für jede Asset-Kategorie den passenden Lieferanten auswählen, Beschaffungsprozesse flexibler gestalten und Migrationen durchführen, ohne das gesamte System neu entwickeln zu müssen.
Jeder Object Controller erzeugt kontinuierlich Betriebsdaten, beispielsweise zu Weichenantriebsströmen, Fehlermeldungen oder Zustandsentwicklungen. Damit schafft er die Grundlage für vorausschauende Wartung und digitales Asset Management.
Der Object Controller befindet sich zwischen dem Stellwerk und dem physischen Feldelement. Das Stellwerk entscheidet, was geschehen soll. Der Object Controller führt die Befehle sicher aus, überwacht die Ausführung und meldet die Ergebnisse aus dem Feld zurück.
EULYNX definiert vier standardisierte Schnittstellenfamilien - SCI (Standard Control Interface), SDI (Standard Diagnostic Interface), SMI (Standard Maintenance Interface), SSI (Standard Security Interface).
Die zentrak OBJECT CONTROLLER PLATTFORM implementiert alle vier Schnittstellen nativ und nicht als nachträgliche Erweiterung.
Hardware, Firmware, Safety Execution Environment, Cybersecurity-Framework und Diagnosearchitektur sind bei allen fünf Varianten identisch. Unterschiede bestehen lediglich in der anwendungsspezifischen Logik. Das reduziert den Wartungsaufwand, minimiert die Variantenvielfalt bei Ersatzteilen und sorgt für eine konsistente Bedienung über alle Anwendungsbereiche hinweg.
Aufgebaut auf jahrelanger Erfahrung bei Zertifizierung und Betrieb von SIL 4-Achszählsystemen. Keine industrielle Standardsteuerung, die nachträglich für den Bahnbereich angepasst wurde.
Die Architektur basiert auf den Kernprinzipien von EULYNX und wurde nicht nachträglich um EULYNX-Schnittstellen erweitert.
Kryptografische Schutzmechanismen und Cybersecurity-Funktionen sind von Beginn an integraler Bestandteil der Plattform und werden über alle Produktvarianten hinweg konsistent umgesetzt.
Kompatibel mit heutigen konventionellen Stellwerken und gleichzeitig für vollständige EULYNX-Schnittstellen vorbereitet, sobald eine Migration geplant ist.
Engineering, Validierung, Diagnosefunktionen, Security-Updates und Obsoleszenzmanagement sind von Anfang an Teil des Konzepts und nicht nachträglich ergänzt.
zentrak UNIOC P ist Europas erster EULYNX Baseline 4 Release 3 Object Controller für Weichen mit CENELEC SIL 4-Zertifizierung durch TÜV SÜD.
Er ergänzt die Architektur um eine weitere Komponente, erhöht jedoch nicht zwangsläufig das Betriebsrisiko. Moderne Object Controller sind als sicherheitszertifizierte Systeme mit hoher Verfügbarkeit ausgelegt. Entscheidend ist die Gesamtzuverlässigkeit des Systems. Durch standardisierte Schnittstellen und zentrale Diagnosefunktionen kann diese in der Regel sogar verbessert werden.
Die Sicherheitsbewertung erfolgt weiterhin auf Systemebene. Da die Plattform zertifizierte Sicherheitsnachweise über verschiedene Anwendungen hinweg wiederverwendet, reduziert sich der Engineering- und Zulassungsaufwand gegenüber individuell entwickelten Lösungen erheblich.
Ja. Die zentrak OBJECT CONTROLLER PLATTFORM wurde für den Einsatz mit heutigen konventionellen Stellwerken entwickelt und kann gleichzeitig für vollständige EULYNX-Schnittstellen konfiguriert werden. Die Modernisierung erfolgt schrittweise und erfordert keinen vollständigen Systemaustausch.
Die Instandhaltung entwickelt sich von einem reaktiven zu einem datenbasierten Ansatz. Der Object Controller stellt kontinuierlich Betriebsdaten bereit, darunter Stromverläufe, Fehlerindikatoren und Zustandsinformationen. Dadurch werden Ferndiagnosen, eine schnellere Fehlerlokalisierung und Predictive-Maintenance-Konzepte ermöglicht.
Die Einführung erfordert zunächst Investitionen. Langfristig können die Lebenszykluskosten jedoch deutlich reduziert werden: durch geringeren Integrationsaufwand, wiederverwendbare Sicherheitsnachweise, weniger Vor-Ort-Einsätze dank Ferndiagnose sowie eine plattformübergreifende Wartung und Weiterentwicklung.
Ganz gleich, ob Sie den Einsatz von Object Controllern erstmals evaluieren oder die Migration von einer konventionellen Architektur planen: Unsere technischen Expertinnen und Experten stehen Ihnen gerne für ein individuelles Fachgespräch zur Verfügung.