Seit einiger Zeit hinterlässt eco2nboard, unsere CO2-Fußabdruckberechnungen auf Produktebene, ihre Fußabdrücke auch bei Uddeholm in Schweden. Mit der externen Validierung der systematischen Berechnungsmethode haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht, um unsere Kund:innen bestmöglich in ihrem Nachhaltigkeitsengagement zu unterstützen.
Angesichts der weltweit wachsenden Bedeutung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit fragen Kund:innen in der Stahlindustrie zunehmend nach mehr Transparenz hinsichtlich der Klimaauswirkungen von Stahl entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Interesse an emissionsarmen oder emissionsreduzierten Stahlprodukten steigt damit auch zunehmend. Mit unserem Rahmenwerk „inSPire“ arbeiten wir als High Performance Metals Division (HPM) schon seit längerer Zeit daran, sämtliche Säulen der Nachhaltigkeit in den täglichen Betrieb zu integrieren. Dieses Engagement für Nachhaltigkeit hat uns auch zur Entwicklung des ersten Prototyps von eco2nboard geführt, der als Rahmen für die systematische Bewertung und transparente Kommunikation unserer nachhaltigkeitsbezogenen Leistungskennzahlen mit Kund:innen dient. Schon 2023 hat voestalpine BÖHLER Edelstahl als erstes Tochterunternehmen erfolgreich die erste externe Überprüfungserklärung für die CO2-Fußabdruckberechnung im Rahmen von eco2nboard erhalten. 2025 war es auch für Uddeholm in Schweden soweit.
Genau wie wir legen auch unsere Kund:innen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und arbeiten aktiv daran, ihre Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Für unsere Kund:innen ist es daher entscheidend zu wissen, welche Emissionen in den Produkten stecken, die sie kaufen. Mit eco2nboard bieten wir ihnen genau diese Transparenz. Schon seit 2021 arbeiten wir mit eco2nboard intensiv an der Entwicklung einer standardisierten (teil-)automatisierten CO2-Fußabdruckberechnung auf Produktebene. Mit eco2nboard können wir die Umweltauswirkungen der HPM-Produkte nun noch besser evaluieren und unseren Kund:innen transparent zur Verfügung stellen. eco2nboard umfasst eine Systematik, um Kund:innen relevante Daten in bestimmten Dimensionen der Nachhaltigkeit schnell und übersichtlich zur Verfügung zu stellen. eco2nboard trägt Expertenwissen und relevante Daten aus den Fachbereichen zusammen und bündelt sie. Für eco2nboard haben wir nach anerkannten Standards definiert und aufgearbeitet, welche Emissionen, Kennzahlen und Prozesse für die Nachhaltigkeitsbetrachtung unserer Produkte besonders relevant sind. eco2nboard stellt unseren Kund:innen basierend auf diesen umfassenden Daten den kompletten Kohlenstoff-Fußabdruck unserer Produkte „Cradle-to-Gate“, also vom Abbau der Rohstoffe bis das gefertigte Produkt das Werk verlässt, bereit.
Nach der erfolgreichen Erstimplementierung bei voestalpine BÖHLER Edelstahl machte sich unsere CO2-Fußabdruckberechnung schließlich auch auf den Weg nach Schweden. Ein logischer nächster Schritt, denn Uddeholm ist als Unternehmen des voestalpine-Konzerns nicht nur weltweit führender Hersteller von hochwertigem Werkzeugstahl für Industriewerkzeuge, sondern auch Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Schon seit langem verfolgt das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsmission durch gezielte messbare Maßnahmen, um den Bedürfnissen der heutigen und zukünftigen Generationen gerecht zu werden. So hat Uddeholm beispielsweise seine fossilen CO2-Emissionen seit 1990 um 70 % reduziert.
In enger Zusammenarbeit zwischen Uddeholm und inSPire Sustainable Business Solutions wurde mit eco2nboard eine transparente und extern geprüfte CO2-Fußabdruckberechnung erstellt. Die eco2nboard PCF-Methodik bei Uddeholm wurde mit dem Ziel entwickelt, eine standardisierte und automatische Berechnung der gesamten Kohlenstoffemissionen zu ermöglichen, die mit ihren Produkten verbunden sind. Innerhalb von Uddeholm ist eco2nboard unter dem Namen Uddeholm Footprint™ bekannt. Um das System zu implementieren, wurden intensiv Überlegungen angestellt, Systeme analysiert und Daten gesammelt. Auch hier wurden im Cradle-to-Gate-Ansatz alle relevanten Emissionen innerhalb der gesamten vorgelagerten Wertschöpfungskette über den eigenen Betrieb bis zum Verlassen des Werks auf ihre Relevanz geprüft. Dazu gehören beispielsweise die Gewinnung von Rohstoffen, der Transport zum Unternehmen und die produktionsbezogenen Emissionen des Unternehmens. Anschließend wurden die Emissionen der relevanten Materialien berechnet und der Fußabdruck in eco2nboard abgebildet. Aus der Berechnung ausgeschlossen wurden nur Emissionen, die vernachlässigbare Auswirkungen haben oder nicht mit dem Produkt in Zusammenhang stehen.

Die benötigen Daten und Informationen aus vielen Bereichen zusammenzutragen ist dabei enorm komplex, jedoch auch von höchster Bedeutung. Denn valide Daten sind entscheidend für die Qualität der Fußabdruckberechnung, weiß HPM-Sustainable Business Analyst Stefan Schwingenschlögl: „Die laufende Verbesserung der Datenqualität und die kontinuierliche Optimierung der Systematik sind die Grundpfeiler von eco2nboard.“ Nach gut einjähriger Vorbereitung gelang Anfang 2025 die externe Validierung der eco2nboard-Implementierung für Uddeholm. Eine unabhängige Stelle – Daxner & Merl GmbH – hat diesen systematischen Ansatz auf seine Konformität gegen die Anforderungen der Normen ISO 14040, ISO 14044 und dem Greenhouse Gas Protocol – Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard geprüft.
To implement this complex project, HPM relies on the close collaboration between the experts who work in the HPM companies themselves, the teams from Climate Impact, Circular Economy, Sustainable Sourcing and Global Business Process Management, as well as downstream users. Also especially valuable in this regard is the cooperation with local experts at the various HPM locations and their knowledge of the process, systems and procedures on site. “It’s important to look inwards as well as outwards. This way, we can actively support our customers in reaching their emissions targets and at the same time present the advantages of their processes. That will become a basic prerequisite in future for maintaining their competitiveness,” emphasises HPM Sustainable Business Analyst Stefan Schwingenschlögl. “We focus our attention clearly on sustainability and in doing so exercise our responsibility for the future. eco2nboard is an important element of this comprehensive mindset,” adds Florentin Artner, who is supervising the eco2nboard pilot project at voestalpine Böhler Edelstahl.
eco2nboard hilft uns auch bei Uddeholm dabei, den CO2-Fußabdruck unserer Produkte zu reduzieren und unterstützt somit gleichzeitig unsere Kund:innen dabei, ihren eigenen CO2-Fußabdruck durch die Wahl von Uddeholm-Produkten zu verringern. „Wir bei Uddeholm und auch unsere Kund:innen haben bereits erhebliche Vorteile aus eco2nboard gezogen, das auch neue Geschäftsmöglichkeiten geschaffen hat. Es liefert Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur ökologischen Nachhaltigkeit, insbesondere zu denen, die den CO2-Fußabdruck betreffen“, so Henrik Olausson, eco2nboard-Projektleiter bei Uddeholm.

Wenn Sie weiterführende Informationen zu eco2nboard bei Uddeholm erhalten möchten oder Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Henrik Olausson (henrik.olausson@uddeholm.com), den Hauptverantwortlichen für das eco2nboard-Projekt bei Uddeholm.