Die voestalpine Giesserei Gruppe erweitert ihr 3D-Sanddruck-Kompetenzzentrum um einen weiteren Hightech-Drucker.

Als Ende letzten Jahres eine dringende Anfrage eines Kunden für die Fertigstellung seines Projektes kam, war Kreativität und Lösungsorientierung gefragt. Es wurden Hochsicherheitsteile für die Neuentwicklung eines Elektrotriebwagens binnen acht Wochen benötigt, deren Lieferzeit normalerweise bei 16-20 liegt. 

Die voestalpine beschäftigt sich schon seit Jahren mit zukunftsweisenden 3D-Druckverfahren mit Metallen, die in eigenen Druck- und Forschungszentren bereits international zur Anwendung kommen. Nun hat der Stahl- und Technologiekonzern an seinem niederösterreichischen Standort Traisen die modernste 3D-Sanddruck-Anlage Europas für Stahlgusskomponenten im hohen Gewichtsbereich in Betrieb genommen. Die neue Technologie, die eine additive Fertigung anspruchsvoller Gussteile auf Basis von Quarzsand ermöglicht, spart Produktionszeit und ist umweltschonender als das bisherige Verfahren.

Als eines der ersten Stahlunternehmen weltweit wurde die in Linz ansässige Steel Division von der Non-Profit-Organisation „ResponsibleSteel“ nun offiziell als nachhaltig produzierender Standort zertifiziert. Als Tochtergesellschaft der Steel Division leistet auch die voestalpine Foundry Group einen wichtigen Beitrag zu dieser Zertifizierung.

Sechs Brückenknoten der voestalpine Foundry Group sind Teil der neuen Linzer Eisenbahnbrücke .

Die voestalpine Foundry Group hat das Unmögliche möglich gemacht und vier riesige Scharniere mit  jeweils 135 Tonnen für Schiffskräne gefertigt – die größten und komplexesten Bauteile, die die Gießerei jemals gegossen hat.