voestalpine feiert 70 Jahre Mitarbeitermagazin 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

voestalpine feiert 70 Jahre Mitarbeitermagazin

Christopher Eberl
Holds editorial responsibility for career topics and for the apprentice website. His stories offer insights into the world of work at voestalpine.

Vor sieben Jahrzehnten erschien am voestalpine-Standort in Linz zum ersten Mal die Werkszeitung mit dem erklärten Ziel „das geistige Band“ zwischen allen Mitarbeitern enger zu knüpfen.

Seither hat das Magazin einige Turbulenzen und mehrere Relaunches hinter sich. Doch an seiner Maxime, den internen Zusammenhalt zu stärken, hat sich bis heute nichts verändert. Nun blickt der voestalpine-Konzern auf 70 Jahre Magazingeschichte zurück und bietet auf einer eigenen Microsite eine interaktive Zeitreise.

Zu Beginn ein Kaufmedium mit Weltnachrichten

Die erste Mitarbeiterzeitung der voestalpine erschien im Jahr 1947 damals noch unter dem Namen „Werkzeitung der Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke“. 70 Groschen mussten die Mitarbeiter anfangs für das Heft bezahlen, dafür fanden sich darin nicht nur innerbetriebliche Nachrichten. Auch „Weltnachrichten“ und Nachrichten aus Österreich fanden sich in der Werkzeitung.

voestalpine feiert 70 Jahre Mitarbeitermagazin

Die erste Ausgabe des Mitarbeitermagazins erschien 1947.

Mit bis zu 48 Seiten war sie doppelt so umfangreich wie vergleichbare Firmenpublikationen, von denen es zu dieser Zeit in Österreich nur rund ein Dutzend gab. Zu Beginn fokussierte sich das Magazin zudem stark auf Unterhaltung: Eine beliebte Rubrik in der Anfangszeit war beispielsweise „Hier spricht die Hausfrau“ aber auch Kreuzworträtsel, Heiratsanzeigen und Witzeecken fanden in den ersten Ausgaben Platz.

50.000 Stück Auflage in zehn verschiedenen Sprachen

Nach und nach entwickelte sich das Mitarbeitermagazin unter dem Credo „Von Mitarbeitern für Mitarbeiter“ immer mehr zu einem Informationsmedium, das komplexe Themen und Zusammenhänge verständlich erklärt. Auch die Internationalisierung des Konzerns spiegelt sich in der Entwicklung des Magazins wider: 2001 erschien das Heft erstmals in Englisch – nach und nach kamen weitere Sprachen hinzu. Heute erscheint das Magazin in insgesamt 10 Sprachen und wird an 50.000 Mitarbeitern verschickt. Darüber hinaus steht den Mitarbeitern eine Onlineversion in Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Christopher Eberl