Diversität in Zahlen: Vorsprung durch Vielfalt 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Diversität in Zahlen: Vorsprung durch Vielfalt

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Innerhalb von rund 20 Jahren hat sich die voestalpine vom österreichischen Staatsbetrieb zu einem weltweit vertretenen Industriegüter- und Technologiekonzern mit bunt gemischter Belegschaft entwickelt.

Das weltumspannende Standortnetzwerk der voestalpine ist ein Musterbeispiel für eine Vielfalt von Nationen, Kulturen und Religionen. Erst im Frühling 2018 hat CEO Wolfgang Eder die ‘Charta der Vielfalt’ unterzeichnet, mit der Unternehmen ihren Stolz auf bunt gemischte Belegschaften ausdrücken. “Innovationen entstehen nicht dort, wo alle gleich denken”, weiß Eder, “nur dank der unterschiedlichen Erfahrungen, kulturellen Hintergründe, Fähigkeiten und Interessen, die jeder Mensch mit ins Unternehmen bringt, können wir neue Ideen entwickeln.”

"Innovationen entstehen nicht dort, wo alle gleich denken."
Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

Die globale Crew der voestalpine ist zweifelsohne vorbildlich verschieden, was besagte Kompetenzen betrifft. Von ihren 51.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten mittlerweile 27.922 – das sind 54,1 % – außerhalb Österreichs. Nur zum Vergleich: 1995 lag der Personalstand bei knapp über 15.000 Menschen. Noch keine 500 von ihnen waren jenseits der Alpenrepublik für die voestalpine im Einsatz.

Diversität und Internationalisierung im Konzern

Heute sind über 2.500 voestalpine-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den USA und weitere 2.000 in Brasilien tätig. Damit arbeiten 11,6 % der voestalpine-Belegschaft in einem der beiden Amerikas. Vier von hundert geben für den Arbeitgeber voestalpine in China ihr Bestes, in Deutschland tut das jeder 6. Mitarbeiter des Konzerns. Allerdings nicht immer mit deutschem Reisepass: An so gut wie allen Standorten der voestalpine gibt es einen vielfältigen Nationalitätenmix. Die niederländische NEDCON-Gruppe im voestalpine-Konzern etwa schreibt ihre Innovationskraft in erster Linie ihrer kulturellen Diversität mit Menschen aus 18 verschiedenen Nationen zu. Bei der voestalpine-Gesellschaft Caseli bekochen gar Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 26 verschiedenen Herkunftsländern ihre Kolleginnen und Kollegen am Standort Linz.

Die Verdoppelung der Frauenquote

Mit der Nationalitätenvielfalt ist man im Unternehmen hochzufrieden, bei der Geschlechterbalance hingegen wünscht sich die voestalpine eine Veränderung: Der Frauenanteil liegt erst bei 14 %. “Eine Zahl, die wir gerne steigern möchten”, wie CEO Wolfgang Eder unumwunden sagt. Aber nicht, dass hier nicht schon viel geschehen wäre: Unter die Arbeiterschaft haben sich in den letzten Jahren so viele Mitarbeiterinnen gemischt, dass sich die Frauenquote in der Produktion binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt hat. Die Angestellten sind schon zu knapp 29 % weiblich, und unter den Führungskräften finden sich über 12% Managerinnen.

Gesunde Altersstruktur

Sehr gleichmäßig ist hingegen die Altersstruktur der Konzernbelegschaft: Der durchschnittliche männliche Mitarbeiter ist 41,3 Jahre alt, das Durchschnittsalter der Frauen liegt bei 39,7 Jahren. Und auch das Durchschnittsalter der Arbeiter (40,4 Jahre) weicht von jenem der Angestellten nur um zwei Jahre ab (42,2 Jahre). Insgesamt liegt das Durchschnittsalter im voestalpine-Konzern bei 41,1 Jahren – und damit im besten Alter.

Ein demografisches Asset, das zusammen mit der vorbildlichen Diversität der Belegschaft für den sprichwörtlichen Vorsprung der voestalpine sorgt.

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Christopher Eberl

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