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Wie Kund:innen von Synergien im Konzernnetzwerk profitieren

23. Februar 2026 | 

Wenn Unternehmen sich aufeinander verlassen können, entsteht stabile industrielle Wertschöpfung. Diese Verlässlichkeit ist auch innerhalb der Metal Engineering Division der voestalpine eine zentrale Grundlage unserer Zusammenarbeit. Als voestalpine Wire Technology bringen wir uns als Vormateriallieferantin in konzernübergreifende Prozesse ein – mit dem Anspruch, unsere Drahtkompetenz, Innovation und industrielle Skalierung gezielt in Kundennutzen zu überführen.

Im Konzernverbund übernehmen wir dabei eine verbindende Rolle: Schwestergesellschaften wie Italfil (voestalpine Böhler Welding) sowie voestalpine Fastening Systems und Travertec (voestalpine Railway Systems) greifen auf unsere Drahtlösungen zurück. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Lieferketten effizient abzustimmen, gleichbleibende Qualität sicherzustellen und Wachstum planbar zu unterstützen.

Sylvia Holly

Gemeinsam nutzen wir unser bereichsübergreifendes Fachwissen und bieten unseren Kund:innen eine gleichbleibend hohe Materialqualität aus einer Hand.

Sylvia Holly, Member of the Management Board, voestalpine Wire Technology

Unsere Vormaterialien werden in den Schwesterunternehmen zu unterschiedlichen Endprodukten weiterverarbeitet – unter anderem zu Massivdrähten für Schweißanwendungen oder zu Clips und Spanndrähten für den Einsatz in der Bahninfrastruktur. Die konzerninternen Anwendungen liefern dabei auch Erfahrungen und Referenzen, die für externe Kund:innen in vergleichbaren Einsatzfeldern relevant sind.

voestalpine Railway Systems: Befestigungssysteme auf solider Drahtbasis

Im Fixations-Bereich der voestalpine Railway Systems ist Wachstum ein wesentlicher Bestandteil der Strategie. Eine verlässliche Vormaterialversorgung ist dafür eine wichtige Voraussetzung – sowohl in Bezug auf definierte Materialeigenschaften als auch auf die benötigten Mengen.

Travertec, Teil der voestalpine Railway Systems Gruppe, setzt seit mehreren Jahren unsere Spanndrähte zur Bewehrung von Weichenschwellen ein. Die Drähte sind auf die jeweiligen mechanischen Anforderungen abgestimmt und unterstützen die Langlebigkeit sowie die Leistungsfähigkeit moderner Bahnsysteme.

Auch im Bereich der Schienenbefestigung wurde die Zusammenarbeit schrittweise erweitert: Seit dem Einstieg in die Clip-Produktion bezieht voestalpine Fastening Systems Vormaterial von uns. Mit der neuen vollautomatischen Clip-Line ist vorgesehen, den Bedarf in den kommenden Jahren zu erhöhen.

voestalpine Böhler Welding & Italfil: abgestimmte Drahtlösungen für Schweißanwendungen

Ein weiteres Beispiel für konzerninterne Synergien ist die Zusammenarbeit mit Italfil, dem Hersteller von Schweißdraht innerhalb der voestalpine Böhler Welding Gruppe.

Italfil verarbeitet einige Tonnen Walzdraht pro Jahr zu Schweißdrähten für unterschiedliche Anwendungen – mit weiter steigender Tendenz. Ein zunehmender Anteil des eingesetzten Vormaterials stammt dabei aus unserer Fertigung.

Gerade in der Schweißtechnik sind konstante Materialeigenschaften entscheidend, um reproduzierbare Schweißergebnisse zu ermöglichen. Deshalb stimmen wir die technischen Anforderungen gemeinsam mit Italfil entlang der jeweiligen Anwendung ab – von der Spezifikation über die Qualifizierung bis hin zur laufenden Prozessstabilität.

Wir spielen damit unsere Kompetenzen ideal aus, halten die Wertschöpfung im Haus und stärken gemeinsam unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Bernhard Riegler, COO voestalpine Böhler Welding

Fazit: Konzernweite Zusammenarbeit mit messbarem Kundennutzen

Die Beispiele aus voestalpine Railway Systems und voestalpine Böhler Welding zeigen, welche Funktion wir im Konzern erfüllen: als zuverlässige Vormaterialquelle und als technischer Ansprechpartner entlang der Wertschöpfungskette.

Kund:innen profitieren dabei unter anderem von:

  • Materialien, die in industriellen Serienanwendungen erprobt sind
  • abgestimmten Prozessen und kurzen Koordinationswegen
  • planbarer Logistik und verlässlicher Belieferung
  • technischer Expertise entlang der gesamten Prozesskette

In guter Gesellschaft entstehen Drahtlösungen, die auf Zusammenarbeit basieren – und sich im praktischen Einsatz bewähren.

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