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Präzision auf engstem Raum

21. September 2026 | 

Für den Holzfaserplattenproduzenten Sonae Arauco errichtete die österreichische Lagerspezialistin in einer neuen Partnerkonstellation ein 33 Meter hohes Produktlager in herausforderndem Terrain. Um ein solches Projekt erfolgreich umsetzen zu können, empfiehlt es sich, auf Verlässlichkeit, Partnerschaftlichkeit und Vertrauen zu setzen – bei jedem Gewerk.

voestalpine Krems Finaltechnik hat sich erneut als Spezialistin für individuell zugeschnittene Hochregal-Lösungen bewährt. Für den Holzfaserplattenproduzenten Sonae Arauco errichtete die österreichische Lagerspezialistin in einer neuen Partnerkonstellation ein 33 Meter hohes Produktlager in herausforderndem Terrain. Um ein solches Projekt erfolgreich umsetzen zu können, empfiehlt es sich, auf Verlässlichkeit, Partnerschaftlichkeit und Vertrauen zu setzen – bei jedem Gewerk.

Investition bei wachsendem Lagerbedarf

Sonae Arauco ist einer der größten Hersteller für Holzwerkstofflösungen weltweit. Seit seiner Gründung konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung nachhaltiger Holzwerkstoffe mit hohem Mehrwert für den Bau, die Möbelindustrie und im Innenausbau. Rund 50 Mio. Euro investiert das Unternehmen aktuell in den Ausbau im portugiesischen Oliveira do Hospital, wozu – neben anderen Investitionen – auch die Errichtung des neuen Hochregallagers zählt.

Perfekte Zusammenarbeit

An derselben Stelle ein altes Lagergebäude durch ein modernstes Hochregallager zu ersetzen, war eines der Kernprojekte am Standort.

Dabei inmitten des eng bebauten Gebäudeareals zu agieren und gleichzeitig die fortlaufende Produktion zu berücksichtigen, das ist schon hohe Schule für Kommunikation, Bau- und Lieferlogistik,

betont Markus Glaßner, Head of Key Account Management bei voestalpine Krems Finaltechnik. Das Unternehmen gilt als einer der führenden Spezialisten für automatisierte Hochregallösungen bis zu 50 Metern Höhe.

Unser Expertenwissen und unsere Erfahrungen haben den Auftraggeber auf die voestalpine Krems Finaltechnik aufmerksam gemacht. So haben wir gemeinsam mit einem externen Systemintegrator den herausfordernden Bau in Angriff genommen.

Erstmals sei ein Projekt in dieser Firmenkonstellation umgesetzt worden – mit großem Erfolg, wie sich alle Beteiligten einig sind. Denn zusammen mit dem Bau wuchs auch das Vertrauen zwischen den agierenden Partnern.

    Gemeinsame Planung hilft

    Eng aneinander gefügte Produktionsgebäude in Oliveira do Hospital stellten vor allem für die Baustellenlogistik eine besondere Herausforderung dar. Durch Produktionshallen und über schmal geschnittene Fahrwege mussten allein mehr als 17.000 m³ Aushub in Lastenanhängern vom Bauplatz entfernt werden. Die in den kompakten Produktionsarealen operierenden Radlader waren dabei ebenso zu berücksichtigen wie die technisch notwendigen Abbindezeiten der neu gegossenen Bodenplatte.

    Dank unserer Erfahrungen und mithilfe der effizienten Kommunikation aller beteiligten Gewerke gelang ein präziser Fertigungsablauf im geplanten Zeitrahmen. Wir konnten unser Flexibilitäts-Trumpf auch hier im portugiesischen Bergland ausspielen,

    unterstreicht Projektleiter Christoph Spalek von voestalpine Krems Finaltechnik,

    denn die Hanglage der Baustelle und die unmittelbare Nähe zu Produktions- und Bürogebäuden erforderte neben exakten Absprachen zur Liefer- und Baustellenlogistik eine vorausschauende Sicherung des Areals, z. B. mit Spundwänden.

    Auf dem eng bebauten Baustellengelände wirkte im unmittelbar angrenzenden Bürogebäude sogar der Kaffee in den Tassen als Seismograf des Baufortschritts: Ein leichter Wellenschlag spiegelte die stetigen Arbeiten auf der benachbarten Hochregalbaustelle wider.

    Gemeinsam auf Augenhöhe

    Große Lagerformate sind bei Holzwerkstoffen branchenüblich; die voestalpine Krems Finaltechnik errichtete daher das neue Hochregallager mit Lagerebenen, die eine besondere Belastungsfähigkeit auszeichnet. Mit einer Länge von 5,5 m und einer Tiefe von 2,5 m orderte der Auftraggeber herausfordernde Lagerfachformate. Den Transport der Lagerkomponenten konnte das Team der österreichischen Hochregal-Spezialisten dank der vielfachen Montageerfahrungen auch unter den kompakten Baubedingungen in Oliveira do Hospital reibungslos sicherstellen.

    Nicht allein die internen logistischen Bedingungen, auch die Waldbrände im Sommer 2025 forderten alle Beteiligten an der Baustelle im portugiesischen Bergland heraus. Egal welche Herausforderung es jedoch zu meistern galt, Sicherheit war und ist stets die Grundvoraussetzung, damit ein Projekt erfolgreich beendet werden kann. Es spricht für die Planungsleistungen sowie das hohe Qualitätsversprechen aller beteiligten Unternehmen, dass das gemeinsame Commitment zu „safety first“ immer galt, selbst wenn Fertigstellungstermine eng zu werden drohten, um am Ende doch nicht in Gefahr zu kommen.

     

    Der Stahlbau wurde innerhalb des geplanten Zeitraumes mit großem Erfolg abgeschlossen. Dies zeugt von einer hervorragenden Ausführung, fundiertem technischen Know-how und der beispielhaften Professionalität von voestalpine in allen Projektphasen,

    so Pedro Marujo, Senior Strategy & Technology Project Manager bei Sonae Arauco.

    Das aufgebrachte Engagement, die Zuverlässigkeit sowie stets proaktive Kommunikation mit dem Fokus auf qualitativ hochwertige Ergebnisse waren maßgeblich für den Projekterfolg. Wir danken dem gesamten voestalpine-Team herzlich für den Einsatz, die Professionalität und die konstruktive Partnerschaft während des Projekts. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit und das aufgebaute Vertrauen bilden eine solide Grundlage für zukünftige Kooperationen und wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren gemeinsam neue Möglichkeiten zu erkunden.

    Hochregallager Sonae Arauco, Oliveira do Hospital, Portugal – Fakten

    • Standort: Oliveira do Hospital, Portugal
    • Automatisiertes Lager in Silobauweise für die Lagerung von Holzfaser (MDF)- und Spanplatten
    • Details
      • Produktlager: 101m lang / 23m breit / 33m hoch
        Niveau Bodenplatte liegt auf 570m über Meeresspiegel
        Sonderlager mit 3 Gassen und 2.814 Stellplätzen