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voestalpine AG
Gesund und sicher: Soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter:innen

Gesund und sicher: Soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter:innen

Die Betriebsmedizinerin kümmert sich um die Patientin, welche im Behandlungsraum auf der Patientenliege liegt. Eine weitere Dame hängt eine Infusion auf den Ständer.
In diesem Artikel
 

Unsere oberste Priorität ist, dass unsere Mitarbeiter:innen so gesund wie sie in die Arbeit gehen, auch wieder nach Hause kommen. Dafür tun wir viel und wir entwickeln die Betriebliche Gesundheitsförderung sowie die Sicherheit am Arbeitsplatz seit vielen Jahren stetig weiter. Zwei zentrale Punkte spielen dabei eine entscheidende Rolle: Wir arbeiten kontinuierlich an der Reduktion der Unfallhäufigkeit und an der Erhöhung der Gesundheitsquote. Viele kleine und große, gut aufeinander abgestimmte Maßnahmen sind dafür nötig – von konzernweiten Sicherheitsstandards über periodisch abgehaltene Sicherheitsviertelstunden und Aufklärung sowie Sensibilisierung bis hin zur optimalen Versorgung von Patient:innen.

Sicherheit und Gesundheit bestens organisiert

health & safety ist bei uns organisatorisch fest verankert. „Corporate health & safety“ wird vom Chief health & safety Officer geleitet, untersteht direkt dem Vorstand der voestalpine AG und fördert die konzernweite Zusammenarbeit bei Sicherheit und Gesundheit. Gemeinsam mit einem health & safety Committee, das aus Mitarbeiter:innen der vier Divisionen und dem Betriebsrat besteht, arbeitet „Corporate health & safety“ intensiv an der Reduktion der Unfallhäufigkeit. Diese wurde seit 2016 um 55 % reduziert.

Unser klares Ziel ist es, alle berufsbedingten gesundheitlichen Schäden zu verhindern – egal ob durch Unfälle oder andere Einflüsse am Arbeitsplatz verursacht. Die Grenzen sind oft fließend, die intensive Zusammenarbeit zwischen Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit daher essenziell.

Markus M.
Arbeitssicherheit

Die LTIFR gibt die Unfallhäufigkeit als Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle mit mehr als drei Ausfallstagen je einer Million geleisteter Arbeitsstunden an. Schon in den letzten Jahren konnte die LTIFR stark reduziert werden – Maßnahmen und Aufklärung sei Dank! Die Implementierung – divisional zusammenzuarbeiten – unterstützt, dass wir eine aktive health & safety-Kultur leben, in der die Kolleg:innen im Arbeitsalltag auf sich und andere schauen.

Gütesiegel für Gesundheitsförderung erneut erhalten

Der Steel Division wurde für die Periode 2025 bis 2027 und zum wiederholten Male das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF) verliehen. Ein zentraler Bestandteil der BGF-Initiativen ist die Förderung eines wertschätzenden und respektvollen Umgangs unter den Mitarbeiter:innen sowie der psychischen Gesundheit. Die Steel Division bietet den Mitarbeitenden Zugang zu vertrauensvoller psychologischer Beratung sowie Schulungen und Workshops zu Themen wie Stressmanagement und Achtsamkeit.

 

Auch viele Gesellschaften der Metal Engineering Division in Österreich sind mit diesem Gütesiegel ausgestattet. Dies bestätigt die Professionalität unserer Gesundheitsförderungsprogramme und anderer Initiativen, die dem Wohl und der Sicherheit unserer Mitarbeiter:innen zuträglich sind, wie z. B. dem Steel Division-Programm „WIR“ zur Förderung eines respektvollen und wertschätzenden Umgangs untereinander.

Vielen unserer Gesellschaften in Österreich wurde das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung zugesprochen. Es zeigt, dass wir professionell und konsequent die Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen fördern.

Dagmar W.
Gesundheitsmanagement

Um all das zu erreichen und auch für die Zukunft sicherzustellen, braucht es Konkretes. Um in der Welt der Medizin zu bleiben: Das Herz-Kreislaufsystem ist das Zusammenspiel aus Betrieblicher Gesundheitsförderung und Arbeitssicherheit.

Flächendeckende Gesundheitsversorgung

An den beiden größeren Standorten in Österreich betreiben wir eigene arbeitsmedizinische Zentren. In der Linzer Werksambulanz werden z. B. akute Erkrankungen oder Verletzungen behandelt, Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, Physiotherapien, Impfaktionen sowie psychologische Beratungen angeboten und sie übernehmen die gesetzlich vorgeschriebene arbeitsmedizinische Versorgung. Unsere Mitarbeiter:innen profitieren von Angeboten der Darm- und Hautkrebsvorsorge, FSME- und Grippeimpfungen und als zertifizierte Reise- und Tropenmedizinstelle auch solche, die einen in fernen Ländern vor Krankheiten z. B. bei Dienstreisen oder im Urlaub schützen. Physiotherapiebehandlungen und Massagen fördern die körperliche Fitness und das Angebot „Starker Rücken“ – ein Online-Kurs, der zweimal pro Woche von einer diplomierten Physiotherapeutin geleitet wird – erreichte im Jahr 2024 in 66 Terminen insgesamt 2.503 bewegungsfreudige Kolleg:innen in Linz.

95,5%
Gesundheitsquote 2023/24 bestätigt, dass betriebliche Gesundheitspolitik funktioniert
72%
unserer Mitarbeiter:innen sind an einem Standort mit zertifiziertem Arbeitssicherheitssystem beschäftigt
50%
unserer Produktionsgesellschaften ist mit ISO 45001 zertifiziert

Arbeitsmedizinisches Zentrum der Metal Engineering Division

Das Leistungsspektrum des Arbeitsmedizinischen Zentrums der Metal Engineering Division in Donawitz erstreckt sich von der aktiven Unterstützung des gesamten betrieblichen Gesundheitswesens über die Gesundheitsförderung im Betrieb bis hin zur Erfüllung des Arbeiternehmer:innenschutzgesetzes. Sprich die Unterstützung der Arbeitnehmer:innen in Fragen zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz, die Planung von Arbeitsstätten, Arbeitsmitteln, Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen sowie die Hilfestellung bei arbeitsphysiologischen, arbeitspsychologischen und ergonomischen Fragen. Ein zentrales Thema der Tätigkeit bilden die sogenannten §49-Untersuchungen, die vom Gesetzgeber vor Aufnahme von Tätigkeiten und in regelmäßigen Wiederholungsabständen verpflichtend vorgeschrieben sind. Wichtig ist auch die Organisation der Ersten Hilfe, Wiedereingliederungsmaßnahmen in den Arbeitsprozess und die Ermittlung und Beurteilung von Gefahren.

 

Seit etwa zwei Jahren ist die Einrichtung in Donawitz ein Ambulatorium für berufsspezifische Diagnostik. Auf 750 m² stehen dort medizinische Möglichkeiten zur Verfügung, die es erlauben schnell Befunde zu erheben, z. B. Röntgen, EKG, Labordiagnostik, Ultraschall, u. v. m. Auch die Gratisimpfungen in Österreich, wie die Influenza-Impfung, werden im Rahmen der Gesundheitsförderung am Standort Donawitz angeboten. Das breit angelegte Service- und Dienstleistungspaket der Arbeitsmedizin in Donawitz wird auch von anderen steirischen Unternehmen für ihre Belegschaft genützt. An kleineren Standorten arbeiten wir mit ausgewählten externen Partner:innen zusammen. Oder wie am Standort Hamm (Deutschland), wo seit 2020 ein Physiotherapeut, der auch als Betriebssanitäter bei Notfällen zur Stelle ist, nicht nur die körperlichen Beschwerden seiner Kolleg:innen behandelt, sondern auch als Gesundheitsexperte in allen Gesundheitsfragen zur Verfügung steht. Er arbeitet zudem eng mit einer Arzthelferin, die einmal wöchentlich vor Ort ist, und dem Betriebsarzt zusammen.

Der Physiotherapeut behandelt den Patienten auf der Liege.
Ein Physiotherapeut in Hamm agiert als zentrale Gesundheitsansprechperson.

Zeitgemäße Räume für Sicherheit und Gesundheit

In Linz haben Arbeitssicherheit und Gesundheit auch neue wirksame Orte erhalten. 2023 ist das sichergesund-Zentrum entstanden. Dort werden nicht nur Sicherheitsschulungen für unsere Mitarbeiter:innen abgehalten, sondern an verschiedenen Stationen sicherheitsrelevantes Verhalten trainiert. Gefährdungen können sozusagen „live“ und in sicherer Lernumgebung erlebt werden. Die Trainingsstationen spannen den Bogen von Ergonomie am Arbeitsplatz über Arbeitsmedizin bzw. -psychologie, elektrische und körperliche Gefahren bis hin zum richtigen Umgang mit Gefahrenstoffen sowie korrekter Ladungs- und Seilsicherung. Und an einer Virtual-Reality-Station trainieren die Mitarbeiter:innen das richtige Verhalten bei Arbeiten auf Kranbahnen. Wie die persönliche Schutzausrüstung gehandhabt wird, wird dort ebenfalls erklärt und vor allem ausprobiert. Denn durchs Selbermachen lernt man einfach am nachhaltigsten. Das sichergesund-Zentrum ist ein permanenter Ort, der bei den Trainingsteilnehmer:innen wortwörtliche bleibenden Eindruck hinterlassen soll.

In 2024, the works outpatient clinic in Linz underwent a comprehensive modernisation that will continue to ensure the best possible care for patients in occupational medicine. Among other things, this was necessary in order to continue to fulfil the legal requirements of the state of Upper Austria. The modernised occupational outpatient clinic now offers the ideal conditions for offering and practising medicine at the highest level and „state of the art“, as well as a space in which patients feel well looked after and cared for. The works outpatient clinic now also visually reflects what it is: a modern facility in which the health of our employees takes centre stage.

Wir sind für zahlreiche Mitarbeiter:innen die ersten Ansprechpartner:innen bei Gesundheitsfragen. Viele kommen zu uns, weil es arbeitsmedizinisch vorgeschrieben ist. So können wir aber auch Menschen erreichen, die sonst keine Ärztin oder keinen Arzt konsultieren würden.

Sylvia H.
Betriebsmedizin

FAQs zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Linz und Donawitz

  • In Linz sorgt „365 Tage sicher & gesund“ im wahrsten Sinn für Gesprächsstoff: Über Gesundheit zu sprechen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Sensibilisierung und der erste Schritt zur Vorsorge. Kurzvorträge von Arbeitsmediziner:innen und einer Arbeitspsychologin, z. B. zu Themen wie Stressbewältigung, Fitness für die Seele, Schichtarbeit, Herzgesundheit, psychische Gesundheit, Süchte, Ernährung, Achtsamkeit und einige mehr, rücken Gesundheit ganzheitlich ins Blickfeld – so bleibt Gesundheit laufend im Gespräch.

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Wie unsere Betriebsmedizin in Linz organisiert ist erfahrt ihr in unserem Podcast.

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Die voestalpine ist ein weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren Premium-Produkt- und Systemlösungen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen klaren Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion.