voestalpine im Blut

Nach 3 Jahren im Unternehmen ist Nadja Hemmer mit ihrer Lehre auf der Zielgeraden. Nächstes großes Ziel ist die erfolgreiche Lehrabschlussprüfung. Sie hält damit die Familientradition aufrecht, bereits ihr Opa hat als Werksarbeiter in der voestalpine in Donawitz gearbeitet, ihr Vater Gerald ist immer noch im Unternehmen aktiv.

 

Welche Kultur in der voestalpine hast du persönlich in deiner Lehrzeit erlebt?
Nadja Hemmer: Ich bin besonders stolz darauf, dass die Lehrlinge in der voestalpine Stahl Donawitz sehr geschätzt und mit Respekt behandelt werden. Wir Lehrlinge sowie jede:r andere Mitarbeiter:in tragen eine große Verantwortung. Ich finde es gut, dass man schon richtig an der Produktion mitarbeitet und kreativ zur Weiterentwicklung viele Ideen einbringen kann und vieles zu sehen bekommt. Auch toll finde ich, dass man bei den Werksversetzungen im 2. Lehrjahr in die verschiedenen Betriebe kommt und sich dann für einen Betrieb entscheiden kann, solange die Voraussetzungen erfüllt werden.

Welche Faktoren spielen für dich eine Rolle, in der Früh gern in die Arbeit zu gehen?
Das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit sind angenehm und von Wertschätzung und Respekt geprägt. Abwechslung macht viel Freude in der Ausbildung bzw. im Berufsleben. Was ich auch toll finde, ist die Zusammenarbeit mit der Lehrwerkstätte, mit den Lehrlingsbegleitern und dem BFI, und die Ausbildung der Lehrlinge mit den Werksversetzungen. Ich besuche verschiedene Kurse im BFI wie z. B. den Staplerkurs oder den Krankurs. Das Angebot, diese Kurse Im BFI zu machen, finde ich super.

Beim Thema Sicherheit wird in Donawitz - in Zusammenarbeit mit Geschäftsführung und T-S Sicherheitswesen - alles unternommen, um die Lehrlinge und MitarbeiterInnen mit den bestmöglichen Schutzausrüstungen, Schutzartikeln und Sicherheitsunterweisungen auszustatten.

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In den Fußstapfen ihres Vaters

Gerald Hemmer hat seine Karriere 1984 bei der voestalpine Donawitz begonnen und ist immer noch im Unternehmen tätig. Seine Leidenschaft für Metall hat er erfolgreich weitervererbt, wie stolz er auf seine Tochter Nadja ist, kann man hier lesen.

Welche Tätigkeiten stehen bei dir im Fokus?
Ich bin seit November 2020 in der „TA11“ früher „KA“ genannt tätig. Im Fokus stehen jeden Tag neue Werkstücke auf der Drehmaschine oder Fräsmaschine zu fertigen. Ich werde gerade auf der Drehmaschine „Weiler E50“ eingeschult, wo täglich neue Aufträge bearbeitet werden müssen. Mit der von Weiler entwickelten Bedienoberfläche lassen sich zahlreiche Zyklen vom Abspanen über das Einstechen und Gewindeschneiden bis hin zum Bohren ohne Programmierkenntnisse schnell und einfach abrufen. Egal, ob es um kleine oder große Werkstücke geht - ich lerne ständig neue Fertigungstechniken dazu.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Mein Ziel ist es, meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, das hat für mich absolute Priorität. Ein weiteres Ziel ist ein fixer Arbeitsplatz und als junge Facharbeiterin in den nächsten Jahren Personalverantwortung und Managementaufgaben zu übernehmen. In einem dynamischen und wachsenden Unternehmen ist das, glaube ich, sehr gut möglich und realistisch. Die voestalpine Stahl Donawitz zähle ich definitiv dazu.

Was ist dir wichtig an deinem Job?

„Zuallererst, dass ich meine fachlichen Kompetenzen aktiv nutzen und meine Stärken zur Geltung bringen kann. Jeder Tag hält neue und herausfordernde Aufgaben und Ereignisse für mich bereit. Meine berufliche Position ermöglicht Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge, die für mich spannend und faszinierend sind und ohne meinen Job nicht möglich wären. Nirgendwo anders kann man in so kurzer Zeit soviel bewegen wie hier.“

Nadja Hemmer
Zerspanungstechnikerin, voestalpine Stahl Donawitz GmbH

Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass man schnell Eigenverantwortung übernehmen und an seinen Aufgaben wachsen kann. Wenn man Lust und Leidenschaft mitbringt und beherzt an die Sache rangeht, ist man bei der voestalpine Stahl Donawitz genau richtig.

Nadja Hemmer über ihre Anfänge

Aufmerksamen LeserInnen wird Nadja bekannt vorkommen, wir haben bereits einmal über ihre Lehre als Zerspanungstechnikerin bei voestalpine Stahl Donawitz berichtet:

www.voestalpine.com/bestelehresteiermark/2019/09/11/mehr-perspektive-mit-der-lehre

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