Prozesstechnik mit Leidenschaft

„Als ich in der HTL war, sprachen wir beinahe jeden Tag über die voestalpine“. Insofern lag es nahe, dass Bernd Hammerer sich in der dritten Klasse entschied, seine technische Affinität und seine Skills hinsichtlich logisch-analytischem Denken im Rahmen einer Lehre zum Prozesstechniker einzusetzen.

Nach wie vor sieht er dies als seine beste Entscheidung, auch wenn der Anfang nicht ganz leicht und vom Altersunterschied geprägt war – „Die anderen Lehrlinge waren 14, ich war 19, als ich in der Lehrwerkstätte anfing“. Inzwischen ist er im dritten Lehrjahr, betont die Vorteile des trialen Ausbildungssystems und freut sich über beste Kontakte zu den Kollegen bei der Wire Rod Austria in St. Peter Freienstein, wo er jetzt im Betrieb seine Fähigkeiten erweitert.

„Man nimmt sich Zeit, um mir die Zusammenhänge zu erklären – z. B. bei der Fehleranalyse oder bei einem Dimensionswechsel - das schätze ich sehr“, so der Engagierte, dem Einsatzfreude und eine systematische Arbeitsweise nachgesagt werden.

Als wichtigstes Ziel sieht er seinen Lehrabschluss, danach würde er beruflich gern bei voestalpine bleiben. Weiterbildungsmaßnahmen kann er sich viele vorstellen, aber – wie gesagt – fürs Erste liegt noch das erfolgreiche LAP-Zeugnis im Zentrum der Aufmerksamkeit.

 

Bernd Hammerer
Prozesstechniker im 4. Lehrjahr bei voestalpine Wire Rod Austria GmbH

Michael Hubmann Wire Rod_Meister Bernd Hammerer

 

„Meine Heimat liegt mir am Herzen“

Vom „Escape Room“ am Erzberg bis zum „Wassermannsloch“ als touristisches Ziel – Bernd Hammerer sprüht vor Ideen, wenn es um die Attraktivierung seiner Heimatstadt Eisenerz geht. Bewiesen hat er das vor Kurzem beim „Heritage-Hackathon“ (wir berichteten), wo er den 2. Platz mit seinem Konzept errang. Beim Ideen-Wettbewerb zum Thema „Bergbau- und Industriekulturerbe“ überlegte er sich unter anderem, dass man organisierte Kulturtouren zum „Wassermannsloch“, buchbar über ein „Uber-System“ mit lokalen Führerinnen und Führern machen könnte.

Oberfeuerwehrmann. Nicht nur im beruflichen Leben ist für Bernd Hammerer Einsatzbereitschaft eine Maxime, auch im privaten „lebt“ er sie: Zum „In Schuss bleiben“ nimmt er einmal pro Woche an einer freiwilligen Übung der Feuerwehr teil, und nach acht Jahren als Mitglied der Feuerwehr, in denen er auch schon in Atemschutzausrüstung ausrücken musste, wird er heuer zum „Oberfeuerwehrmann“ gekürt.

Bernd Hammerer punktet mit unkonventionellen Ideen zum Erleben des regionalen Kulturerbes.
Bernd Hammerer punktet mit unkonventionellen Ideen zum Erleben des regionalen Kulturerbes.

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