Im Vergleich zu Holz, Stahl oder Kunststoff hat sich Beton als das langlebigste und nachhaltigste Material für Schwellen etabliert. Betonschwellen erreichen eine Lebensdauer bis zu 50 Jahren und sind sehr widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen. Zudem haben sie eine geringe Wärmeausdehnung, was für die Stabilität des Gleises von Vorteil ist.
Holzschwellen dagegen müssen imprägniert werden, damit sie lange haltbar bleiben. Dabei kamen früher Stoffe zum Einsatz, die als gesundheitsschädlich gelten und in der EU verboten wurden. Außerdem wurden häufig Tropenhölzer verwendet, was aus Klimaschutzgründen heute nicht mehr akzeptabel ist.
Stahlschwellen werden vor allem in Industriebereichen eingesetzt, haben aber eine schlechtere CO2-Bilanz und erreichen nicht die gleiche Stabilität wie Beton. Die Kunststoffschwelle ist ein Nischenprodukt, das vor allem dort eingesetzt wird, wo geringes Gewicht wichtig ist – etwa auf Brücken. Die Lebensdauer ist ähnlich wie bei Beton, aber das Recycling gestaltet sich hier schwierig.