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Elastische Rippenplattenlagerung ERL 17,5-P

Für eine verbesserte Verteilung der Radlast, Reduzierung von RCF-Schäden und zur Schwingungsentkopplung der Schiene vom Unterbau werden elastische Lagerungen für Schienen bzw. Rippenplatten verwendet.

Dazu werden zwischen Rippenplatten und Auflageflächen, z.B. Betonschwellen, elastische Zwischenplatten, so genannte Pads, angeordnet, die in ihrer Form und Funktion an die Bedingungen in der Weiche angepasst und entsprechend der speziellen Anforderungen und Zielstellungen der Kunden mit jeweils differenzierten Federsteifigkeiten ausgestattet werden können.
Bei der elastischen Rippenplattenlagerung ERL 17,5-P sind statische Steifigkeiten von 4 bis 25 kN/mm möglich.
Die ERL 17,5-P ist besonders geeignet für die verschiedenen Arten des schotterlosen Oberbaus auf Fester Fahrbahn, Brücken und Tunneln, aber auch für Schotteroberbau von Vollbahnen, Stadtbahnen, Metros u.ä..
Ein weiterer Einsatzbereich der elastischen Rippenplattenlagerung ist die Minimierung von Körperschall.

Systemvorteile

  • universell einsetzbar für verschiedene Schienenprofile und Schienenbefestigungssysteme
  • kundenspezifisch anpassbar
  • Schaffung gleisähnlicher Verhältnisse bei Einsenkung und Lastverteilung in der kompletten Weiche
  • hohe Verfügbarkeit durch Verbesserung der Lagestabilität und Reduzierung von RCF-Schäden
  • Reduzierung von Körperschall
  • geringer Wartungsaufwand durch hochwertige, langlebige Komponenten
  • nachhaltige Reduzierung der Instandhaltungskosten des Oberbaus

Konstruktive Merkmale

  • hochelastische Rippenplattenlagerung mit definierter Vorspannung
  • funktionsgerechte Tragfederbereiche und Bereiche zur Überlastsicherung auf der Unterseite der Pads für gleichmäßige Einsenkung und Lastverteilung an allen Stützpunkten in Weichen
  • horizontale Regulierbarkeit der Stützpunkte durch asymmetrisch gelochte, ovale Einsätze (± 8 mm) in 2 mm-Schritten
  • vertikale Regulierbarkeit der Stützpunkte durch Neuanordnung von Unterlagsplatten (-4 mm bis +26 mm)
  • Isolierung zur Verringerung von Streuströmen möglich