GEMEINSAM RICHTUNG NET ZERO
Die Industrie steht vor einer der größten Transformationen ihrer Geschichte. Dekarbonisierung ist kein Projekt mehr – sie ist Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Doch echte Veränderung entsteht gemeinsam. Seit 37 Jahren verbindet Wuppermann und voestalpine eine Zusammenarbeit, die genau darauf basiert: Vertrauen, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, gemeinsam weiterzugehen.
ZWEI STRATEGIEN. EINE RICHTUNG.
Über 8 Millionen Tonnen Stahl haben in diesen Jahrzehnten ihren Weg von voestalpine zu Wuppermann gefunden. Heute ist diese Stabilität die Grundlage für den nächsten Schritt: die systematische Reduktion von CO₂ entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Wuppermann treibt die eigene Transformation mit klarer Konsequenz voran. Ein zentraler Baustein sind gezielte Investitionen wie jene in das Rohrwerk Altmünster, mit denen Effizienz gesteigert, Prozesse modernisiert und nachhaltiges Wachstum ermöglicht werden. Das Heat-to-Coat-Verfahren von Wuppermann reduziert Emissionen in der Verzinkung um bis zu 54 % – wissenschaftlich bestätigt. Photovoltaikanlagen an allen Standorten, eine angestrebte Recyclingquote von 100 % und das Ziel einer CO₂-neutralen Produktion bis 2027 zeigen: Nachhaltigkeit ist hier operativ verankert.
Parallel dazu gestaltet die voestalpine mit greentec steel den Wandel der Stahlproduktion. Bereits heute stehen CO₂-reduzierte Produkte der greentec steel Edition zur Verfügung. Ab 2027 wird ein grünstrombetriebener Elektrolichtbogenofen in Linz die Emissionen deutlich senken. Langfristiges Ziel: Net-Zero-CO₂ bis 2050.


DER GEMEINSAME SCHRITT
Seit 2026 bezieht Wuppermann nun auch greentec steel Edition Produkte. Das bedeutet planbare CO₂-Reduktion, transparente Nachweise und industrielle Skalierbarkeit. Auch in der Logistik zeigt sich die gemeinsame Haltung. Für den Standort Altmünster stehen besonders kurze und effiziente Transportwege im Mittelpunkt: Die Lieferungen aus Linz erfolgen per LKW direkt nach Altmünster, wo der Stahl weiterverarbeitet wird. Das stärkt die regionale Wertschöpfung und senkt den ökologischen Fußabdruck. Ein Beispiel dafür ist die oberösterreichische Wertschöpfungskette: Stahl aus Linz, Metallgestelle in Altmünster, regionale Fertigung von Schulmöbeln – eingesetzt in Bildungseinrichtungen in Österreich sowie in mehreren europäischen Ländern.
INDUSTRIE VON MORGEN – IM SCHULTERSCHLUSS
Nachhaltigkeit ist kein Wettbewerbsvorteil einzelner Unternehmen, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Wuppermann optimiert Prozesse. voestalpine transformiert die Stahlproduktion. Gemeinsam entsteht eine Wertschöpfungskette, die ökologische Ambition mit industrieller Leistungsfähigkeit verbindet.

Transformation gelingt dort am besten, wo Vertrauen auf gemeinsame Verantwortung trifft. Genau das verbindet Wuppermann und voestalpine – seit 37 Jahren.
Stella Sustainable, Nachhaltigkeitsexpertin