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Jungforscherin Bettina: Wie funktioniert der Regenbogen?

Jungforscherin Bettina: Wie funktioniert der Regenbogen?

In diesem Artikel
 

Den Weg zwischen Salzburg und Linz kennt Bettina K. mittlerweile fast wie ihre Westentasche. Seit Juni 2024 ist die Jungforscherin bei uns in der Business Unit Bramme am Standort Linz im Bereich technische Prozesse tätig. Nach Linz gekommen ist die gebürtige Grödigerin (südlich von Salzburg) für ihr Physik-Studium an der Johannes Kepler Universität. Die feinen Unterschiede im Dialekt sind ihr sofort aufgefallen, mittlerweile sei sie jedoch sprachlich voll integriert, erzählt Bettina K. mit einem Augenzwinkern. Gleich nachdem sie ihr Studium abgeschlossen hatte, wurde sie auf uns aufmerksam. Besonders unsere vielen nachhaltigen Projekte haben sie damals gleich angesprochen.

Mehr Wissen, weniger CO2

Heute liegen die Themenschwerpunkte von Bettina K. auf Dekarbonisierung und Carbon Capture Membran-Technologien. Aber auch bei Projekten rund um Optimierung von Datenanalyse und der Erforschung von Zukunftsszenarien für unsere nachhaltige Stahlproduktion wirkt sie mit. Derzeit arbeitet sie zusammen mit Christoph D. besonders intensiv am Einsatz von Membranen in der Kohlenstoffabscheidung (Carbon Capture). Grundsätzliches Ziel der Schlüsseltechnologie Carbon Capture ist es, CO2 aus dem Prozess abzuscheiden und aktiv in nutzbare Produkte umzuwandeln. Membrane ermöglichen hierbei eine kontinuierliche CO2-Abscheidung ohne zusätzliche Abfallnebenprodukte. Erforscht wird die Technologie von Bettina K. und ihren Kolleg:innen in einer Pilotanlage am Standort Linz.

Bettina K. am R&D Day 2025

Viele Wege führen zur Lösung

Bettinas Arbeitstage sind abwechslungsreich – vom Simulieren von Szenarien am Computer über das Betreiben von Versuchsanlagen bis hin zu Treffen mit Firmenpartnern ist alles dabei. Dass erfolgreiches Forschen Offenheit und ein gewisses Durchhaltevermögen benötigt, ist für Bettina K. klar. Denn nicht jede eingeschlagene Richtung führt zum Erfolg – das liegt in der Natur der Sache. Was zählt, ist dabei trotzdem motiviert zu bleiben, auch mal gegen den Strom zu schwimmen und immer wieder neue lösungsorientierte Ideen zu haben. „Und die kreativen Ideen gehen uns in der Forschung ganz sicher nicht aus“, so Bettina K. optimistisch.

Mit Bewegung und Taktgefühl

Privat ist Bettina K. sportlich und musikalisch unterwegs. Sie geht gerne eine Runde laufen, hat lange Gitarre und ein bisschen Klavier gespielt. Auch wenn die Zeit manchmal knapp ist: Seit September 2025 singt sie in Linz wieder in einem Chor – hauptsächlich Pop, aber auch an vielen andere Musikrichtungen hat Bettina K. Spaß.

Wordrap mit Jungforscherin Bettina

Das fasziniert mich an der Forschung & Entwicklung am meisten:
Dass sie nur gemeinsam wirklich erfolgreich funktioniert. Zusammen Lösungen zu finden, macht nicht nur mehr Spaß, es ist auch schneller und produktiver.
Forschung in 10 Jahren…
wird wahrscheinlich ganz anders aussehen, so wie sich auch die voestalpine in der Zukunft stark verändern wird. Es herrscht Umbruchstimmung, sowohl bei uns mit dem Elektrolichtbogenofen als auch in der F&E mit künstlicher Intelligenz. Diese Veränderungen zu sehen, ist total spannend.
Das macht mich aus:
Mein Physikstudium. Damit kann ich Vorbild sein für andere und zeigen, dass es wirklich ein spannendes Feld ist, das auch (jungen) Frauen tolle Tätigkeiten bietet.
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Die voestalpine ist ein weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren Premium-Produkt- und Systemlösungen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen klaren Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion.