Martin erlernt bei uns alles über die Elektronik für Geräte und Systeme am Standort Siershahn (Deutschland). Die Ausbildung umfasst alles, was Martin beruflich und privat fasziniert: die Technik hinter Handys, Monitoren, Kameras – und eben unsere Bahnüberwachungssysteme.
Martin schaut gern auf Details, wie zum Beispiel Alltagsgeräte funktionieren. Die privaten Rechner stellt er sich selbst zusammen und die Elektronik hinter seinem Hobby – dem Fotografieren – interessiert und faszinierte ihn immer mehr. Deshalb hat er sich nach der Pflichtschulzeit für eine praktische Berufsausbildung entschieden und sich bei unserer voestalpine Railways Gruppe am Standort Siershahn (Deutschland) für eine Ausbildung im Bereich der IT-Systemelektronik beworben. Die Ausbildner:innen vor Ort haben aber die wahren Interessen von Martin erkannt und den Ausbildungsberuf Elektroniker:in für Geräte & Systeme vorgeschlagen. Heute im dritten Lehrjahr ist er noch genauso begeistert von dem, was er täglich lernt – und plant internationale Schritte nach seiner Berufsausbildung.
Was Martin vom ersten Tag an begeistert
Beim ersten Kennenlernen im Rahmen des Azubi-Onboardings am voestalpine Railway Systems-Standort Siershahn hat Martin das neue, schöne Gebäude gesehen und die Menschen sowie das Arbeitsklima erlebt. Dass der Standort weltweit vernetzt ist und international für noch sicherere und wirtschaftlichere Schienenwege arbeitet, war ihm vor drei Jahren noch nicht so richtig klar. Wichtig für seine Entscheidung war, dass er hier eine praktische Ausbildung auf hohem Level erhält, der wertschätzende Umgang der Menschen und die spannende Bahninfrastrukturbrache, z. B. die Diagnose und Überwachung von rollendem Material: Züge bringen die Länder voran und die Menschen zusammen.
Gleich nach dem ausführlichen Onboarding gingen die neuen Azubis nach dem herzlichen Willkommen und einiger Informationen über das Unternehmen und die Produkte an die Arbeit. Von Tag eins an hat er jeden Abend das zufriedene Gefühl, etwas Gutes geschafft zu haben. Mit einer Kernarbeitszeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr, freitags bis 12.00 Uhr, lassen sich zudem private Interessen und berufliche Anforderungen gut verbinden.
– Martin, Elektronik-Auszubildender„Im Arbeitsleben kommt man nach Hause und hat wirklich etwas geschafft, was einem Spaß gemacht hat.“
Von Abteilung zu Abteilung das komplette Bild verstehen
Martin hat im Laufe seiner Ausbildung schon einige Abteilungen kennengelernt und immer mehr Wissenspuzzlestücke zum großen Gesamtbild hinzufügen können. In der Produktion hat er die Sensoren und Schaltschränke für die Bahnüberwachungssysteme hergestellt.
– Martin, Elektronik-Auszubildender„Ein Schaltschrank ist eine Art PC – nur halt riesig –, der die Informationen aus den verkabelten Sensoren verarbeitet“
Im Prüffeld hat er die hauseigenen Sensoren und die, der niederländischen Niederlassung und amerikanischen Tochtergesellschaft sowie die Schaltschränke montiert und alles im Zusammenspiel geprüft. Bei der Installation hat er gemeinsam mit Kolleg:innen die komplette Anlage an der Schiene für die Kund:innen montiert und das System in Betrieb genommen. Jetzt in der Entwicklung beschäftigt ihn, wie neue Kund:innenanforderungen zu lösen sind. Er probiert Verschiedenes aus, zieht Kolleg:innen zu Rate, recherchiert und testet des neu Erfahrene wieder aus. Dieses aktive Forschen gefällt ihm.
– Martin, Elektronik-Auszubildender„Es war faszinierend zu sehen, wenn die Züge an dir vorbeirauschen und die Anlage, die du gerade aufgebaut und in Betrieb genommen hast, die passenden Messwerte anzeigt. Ich habe das gefeiert.“

Praktische Verantwortung und wirtschaftliche Zusammenhänge erleben
Zu dem praktisch Erlernten erfährt Martin im Laufe seiner Ausbildung wirtschaftliche Zusammenhänge – also, welche wichtigen Schritte zwischen einer Bestellung und der Auslieferung des Produkts passieren. Dass die Auszubildenen von Anfang an mit Kolleg:innen an echten Kund:innenprojekten mitarbeiten, schätzt Martin besonders. Es fühlt sich für ihn einfach unglaublich gut an, die Verantwortung für die übertragenen Aufgaben zu haben. Wenn ein Fehler passiert, ist es am wichtigsten, diesen anzusprechen und ihn zu beheben. Wenn Azubis um Hilfe fragen, ist immer jemand da, der unterstützt. Schritt für Schritt wächst das Wissen, das handwerkliche Geschick und das Verständnis für alle Zusammenhänge.
– Martin, Elektronik-Auszubildender„In erster Linie heißt es: Mach mal! Sieh zu, dass das läuft und dann schau ich nochmals drüber. Das ist cool, weil man selbst seinen Kopf anstrengen und dafür einstehen muss, was man macht. Auch wenn ein Fehler passiert.“
FavoriteMoments: seine Faszination in Englisch teilen
Dass die Auszubildenen bei uns wichtig und wertvoll sind, das erlebt Martin täglich, z. B. die Azubi-Tage oder das kostenlos nutzbare Fitnesscenter. Martin freut sich auch darauf, ein Auslandspraktikum in der niederländischen Niederlassung machen und dabei 14 Tage seine Englischkompetenzen vertiefen zu können. Pläne für die Zeit nach der Ausbildung hat er natürlich. Er interessiert sich für die Arbeit im Service und als Trainer in der Railway Systems Academy, wo weltweit Schulungen für Bahnkund:innenen angeboten und durchgeführt werden. Für seine Zukunft sind die Weichen also auf Erfolgskurs gestellt!
– Martin, Elektronik-Auszubildender„Ich mag es sehr, Dinge weiterzugeben, von denen ich fasziniert bin. Bei mir ist das die Technik und das auch auf Englisch. Weil ich die englische Sprache mag.“



