Navigation überspringen

Innovatives Hybridkonzept

Als voestalpine planen wir ab 2027 den schrittweisen Umstieg von der kohlebasierten Hochofen- auf eine grünstrombasierte Elektrostahlroute. Allein durch diese Umstellung können die CO2-Emissionen der Stahlproduktion an den beiden voestalpine-Standorten signifikant um rund 30 % gesenkt werden. Das entspricht einer Einsparung von rund 3 bis 4 Mio. t CO2 pro Jahr, das sind fast 5 % der CO2-Emissionen Österreichs.

 

Technologische Innovation

Möglich ist dies durch eine grundlegende technologische Innovation: Neben Schrott und flüssigem Roheisen kommt Hot Briquetted Iron (HBI, Eisenschwamm) zum Einsatz. Hergestellt wird HBI im sogenannten Direktreduktionsprozess, dabei wird Eisenerz nicht mit Kohle und Koks, sondern unter Einsatz von Erdgas zu Eisen reduziert, wodurch weniger CO₂-Emissionen entstehen.

Das von der voestalpine stetig weiterentwickelte Rohstoffkonzept ermöglicht zudem auch in Zukunft die Erzeugung von grünen Hightech-Stählen, wie sie beispielsweise schon heute in der Automobil- und Bahnindustrie zum Einsatz kommen.

Fortschritt durch Innovation

Für die Entwicklung eines großtechnisch realisierbaren Prozesses zur Unterstützung einer CO₂-neutralen Stahlproduktion ohne den Einsatz von fossilem Kohlenstoff hat die voestalpine das Schutzrecht vom Europäischen Patentamt erhalten. Konkret umfasst das Patent die Herstellung von Eisenschwamm (DRI oder HBI) im Direktreduktionsprozess mittels grünem Wasserstoff und Biogas.

Lesen Sie mehr auf unserem Blog
Schrittweiser Umstieg von kohlebasierter Hochofen- auf grünstrombasierte Elektrostahlroute
Ab 2027 zwei Elektrolichtbogenöfen an den Standorten Linz und Donawitz
Rasche und signifikante CO₂-Einsparung von 3 bis 4 Mio. t CO₂/Jahr
Höchste Produktqualitäten bleiben gewährleistet
Basis für die Wasserstoffbasierte Transformation bis 2050

Direktreduktion als Brückentechnologie

Die Direktreduktion gilt als wichtige Brückentechnologie zur Dekarbonisierung der Stahlerzeugung. Dabei wird Eisenerz nicht mit Kohle und Koks, sondern unter Einsatz von Erdgas zu Eisen reduziert, wodurch weniger CO-Emissionen entstehen. Im Direktreduktionsprozess wird HBI erzeugt, der als anspruchsvolles und umweltfreundliches Vormaterial für die Stahlproduktion genutzt werden kann.

 

Erfahren Sie mehr zur Direktreduktion

Mit der Hybridtechnologie könnten die CO2-Emissionen der Stahlproduktion in Linz und Donawitz signifikant um rund 30 % gesenkt werden. Das entspricht einer Einsparung von rund 3 bis 4 Mio. t CO2 pro Jahr.

Das Hybrid-Konzept bildet die Basis für die Wasserstoff-basierte Transformation bis 2050.

Aktuelle Forschungsprojekte

Blogbeiträge auf dem Corporate Blog

© 2022 voestalpine AG Impressum