LCC und RAMS

LCC und RAMS als technologische und wirtschaftliche Erfolgsfaktoren

Kundennutzen durch wärmebehandelte Schienenstähle

Seit jeher liegt der F&E-Schwerpunkt von voestalpine Schienen auf der Weiterentwicklung von hochwertigen Schienenstählen; seit mehr als 20 Jahren auch mit professioneller Anwendung von RAMS (Reliability, Availability, Maintainability, Safety) und LCC (Life-Cycle Cost) - Strategien.

Zur Unterscheidung: Eine RAMS - Analyse liefert Kennzahlen, die das Betriebsverhalten des gesamten Systems und der einzelnen Komponenten beschreiben. Während RAMS sich aber vorwiegend den technischen und organisatorischen Elementen widmet, gibt die Analyse der Lebenszyklus-Kosten Aufschluss über die eigentliche Wirtschaftlichkeit.

Dabei wird nicht mehr nach dem billigsten, sondern nach dem kostengünstigsten Produkt über seine Lebensdauer gesucht.

Grundlegende LCC-Optimierungsfaktoren sind daher:

  1. Mit einer Lebensdauerverlängerung kann die Wiederbeschaffung – d.h. die Notwendigkeit einer kapitalintensiven Neuinvestition – auf einen entsprechend späteren Zeitpunkt verlagert werde
  2. Die Instandhaltungskosten – heute schon der größte Kostenblock für Fahrwegbetreiber - sind mit neuen, an die gesteigerte Produktqualität angepassten Wartungsregimes wesentlich reduzierbar (z.B. weniger Schleiffahrten)
  3. Die verbesserte operative Gleisverfügbarkeit (als Folge verkürzter Ausfallzeiten und verlängerter Wartungs-Intervalle) trägt der allgemeinen Anforderung zur Kapazitätssteigerung der Bahnnetze Rechnung.