Schienenprüfung

Hochmoderne Prüfanlagen

Jede einzelne von uns erzeugte Schiene wird über ihre ganze Länge (bis 120 m) einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen. Unsere hochmodernen automatisierten In-Line-Prüfanlagen tragen dazu wesentlich bei. Jede Schiene gelangt im Produktionsfluss durch das Prüfzentrum, welches aus fünf Prüfaggregaten besteht.

1. KPM-Anlage "Kaltprofilmessung"

Diese arbeitet nach dem Laser-Lichtschnitt-Verfahren und ist mit 8 Laser-Kamera-Einheiten ausgestattet. Die Vermessung des Profils erfolgt über die gesamte Schienenlänge.


2. VT-Anlage "Visual Testing"

100 % der Schienenoberfläche wird mittels 5 Kameras unter Anwendung von "image processing" auf Oberflächenfehler geprüft. Die VT- Anlage für die Oberflächenprüfung in Donawitz war die erste Anlage ihrer Art weltweit. Die gewaltigen Bilddatenmengen werden in mehreren hochleistungsfähigen Computeranlagen verarbeitet.

3. FT-Anlage "Flatness Testing"

Mit dieser Anlage werden die vertikale und horizontale Ebenheit sowie die Geradheit der erzeugten Schienen geprüft. Das Messprinzip beruht auf einer berührungslosen Lasermesstechnik ("elektronisches Lineal"). Die ermittelten Messwerte haben eine Genauigkeit von 0,01 mm und werden - sowie alle anderen Prüfdaten auch - an einen Zentralrechner übermittelt.

4. ET-Anlage "Eddy Current Testing"

Die sogenannte Wirbelstromanlage prüft den gesamten Schienenkopf und -fuß (inkl. Radien und Seitenflanken) auf oberflächennahe Fehler. Wie auch an den anderen Prüfanlagen werden detektierte Fehler automatisch und ortsgetreu auf den Schienen mittels einer Farbspritzpistole markiert und gesondert geprüft.

5. UT-Anlage "Ultrasonic Testing"

Mit Hilfe der Ultraschallanlage werden die Schienen (Kopf, Steg und Fuß) auf Innenfehler geprüft. Berührungslose Wasser-Koppelung der 17 Prüfköpfe sowie die angewendete Squirter-Technik machen diese Anlage zu einer der modernsten der Welt.

Mit diesen hochmodernen Prüfanlagen gelingt es uns, die Einhaltung sämtlicher anwendbarer nationalen und internationalen Normen für die im Walzwerk hergestellten Hochleistungsschienen nachzuweisen.



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