voestalpine Böhler Welding

AC-Steignahtschweißen von LNG-Speichertanks mit 9 % Nickel

Success Story | USA, Europe, Australia, South Korea

PRODUKTIVITÄT STEIGERN – KOSTEN SENKEN

Produktivitäts- und Kostenvorteile durch nickelbasierte Fülldrähte für das DC+- und AC-Steignahtschweißen von LNG-Speichertanks mit 9 % Nickel

Die Schweißverbindungen bei der Fertigung von Tanks für kryogenen Flüssigstickstoff (LNG) werden schwierigen Bedingungen ausgesetzt, wie etwa Tieftemperaturen und hoher Beanspruchung. Für das Schweißen dieser Verbindungen werden strenge Anforderungen an die Festigkeit und Zähigkeit des Schweißguts gestellt. Die Produkte von voestalpine Böhler Welding bieten hochwertige Lösungen für häufig verwendete Legierungen, wie etwa:

  • Stahl mit 9 % Nickel 
  • Austenitischer Stahl mit kryogenen Eigenschaften 
  • Tieftemperatur-Baustahl 
  • Aluminium

Das Portfolio von voestalpine Böhler Welding für das Schweißen von Stahl mit 9 % Nickel deckt sämtliche gängigen Verfahren ab, wie etwa Unterpulverschweißen (SAW), MetallLichtbogenschweißen (SMAW), MSG-Schweißen (GMAW) und Fülldrahtelektrodenschweißen (FCAW). Nur nickelbasiertes Schweißgut kann die Festigkeit des Stahls bei LNGBetriebstemperaturen von etwa -170 °C mit guter Duktilität im Schweißzustand erreichen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nickelbasierte Schweißzusätze das Risiko einer wasserstoffinduzierten Rissbildung verringern, weil sie ein austenitisches Schweißgut abschmelzen. Basische SMAW-Elektroden wie die UTP Soudonel D und SAWDraht/Pulver-Kombinationen wie das Thermanit NiMo C276 und Marathon werden häufig eingesetzt und ergeben ein sauberes Abschmelzgut mit sehr wenigen SchlackenMikroeinschlüssen. Die typischen Anforderungen an Schweißzusätze werden in API 620 – Anhang Q, ASME/AWS und BS 7777 angegeben. Sie spezifizieren eine Festigkeit von Rp 0,2 > 430 MPa und Rm > 690 MPa, wobei die Projektspezifikationen für die CharpyV-Kerbschlagzähigkeit (CVN) größer als 70 J bei -196 °C mit einer seitlichen Ausdehnung von mehr als 0,38 mm sein können. Außerdem können die CTOD-Bruchzähigkeitswerte (Verschiebung der Rissspitzenöffnung) auf Beständigkeit gegen Risslängen von bis zu 0,3 mm bei kryogenen Temperaturen von -170 °C ausgelegt werden.

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