Tine Gatzka ist, seit sie im Februar den Lehrabschluss als Elektrikerin für Betriebstechnik gemacht hat, bei der Buderus Edelstahl GmbH im Costcenter Technik in der Instandhaltung tätig. Seitdem war in Wetzlar auch kein Tag wie der andere.

„Ich habe ja Elektrikerin für Betriebstechnik gelernt, deshalb bin ich jetzt für die Instandhaltung zuständig. Im besten Fall klappt es mit der Wartung so gut, dass Reparaturen nicht anfallen“, erzählt Tine Gatzka, und klingt dabei als ob es nichts Spannenderes gäbe auf der Welt: „Praktisch geht aber natürlich immer mal was kaputt und so sind wir mit den Kollegen den ganzen Tag unterwegs und geben unser Bestes, dass nach einer Störung alles schnell wieder läuft, beschäftigen uns mit Wartung oder geben Verbesserungsvorschläge.“ Im Februar erst hat sie ihre Ausbildung abgeschlossen – darauf hat Tine Gatzka lange hingearbeitet. Dass es mal ein technischer Beruf wird, war ihr schon lange klar.

Ann-Christin Gatzka, Buderus Edelstahl

„Ich mag, dass es so mega abwechslungsreich ist. Es passiert immer was anderes und immer woanders. “

Andere Dimensionen

„Ich hatte auch davor technische Hobbys, habe zuhause bei elektrischen Arbeiten geholfen und das hat immer Spaß gemacht“, erzählt die 23-jährige, deren Vater schon vor ihr die Ausbildung zum Elektriker bei demselben Unternehmen im deutschen Wetzlar gemacht hat. Dass sie sich aber für Buderus Edelstahl entschied hatte andere Gründe: „Ich wollte in die Schwerindustrie, denn hier ist alles etwas größer, robuster und es ist mehr los. „Das sind hier ganz andere Dimensionen und die Technik die dahintersteckt, um all das zu bewegen, ist interessanter für mich als in manch anderen Branchen.“

Ich mag, dass es so mega abwechslungsreich ist. Es passiert immer was anderes und immer woanders. Und man hat auch Millionen Möglichkeiten, sich zu spezialisieren und weiterzubilden.Tine Gatzka

Abwechslungsreich

Tine Gatzka spricht aus eigener Erfahrung, denn sie selbst hat am Girls‘ Day teilgenommen und auch weitere Gelegenheiten genutzt, um sich in anderen Betrieben und unterschiedlichen Bereichen, etwa IT, umzusehen: „Den Girls‘ Day kann man sich vorstellen wie ein Tagespraktikum. Und ich habe Praktika immer hilfreich gefunden, um zu entscheiden, ob es einem liegt oder nicht. Das merkt man schnell.“ Überhaupt seien das Spannende an ihrem Beruf, die Abwechslung und die ständig neuen Herausforderungen: „Deshalb versuche ich auch im Moment jegliche Fortbildung zu machen, die mir das Unternehmen anbietet. Denn was man weiß, weiß man. Es ist für jeden etwas dabei und ich kann mich dort reinknien, was mir besonders Spaß macht.“

Girls’ Power im voestalpine-Konzern

Ziel der internationalen Aktion „Girls’ Day“ am 26. April ist es, bei Mädchen Interesse an Technik, Naturwissenschaft oder Handwerk zu wecken. Um sie bei der Orientierung unter diesen zukunftsträchtigen Berufen zu unterstützen, setzen die voestalpine-Unternehmen in Österreich und Deutschland seit jeher einen speziellen Fokus auf dieses Thema. Weiterlesen…