Sie fühlt sich gut integriert im Team und hat Vorgesetzte, die sie bei allen Problemstellungen unterstützen: Denise Safarik macht eine Lehre als Elektrotechnikerin bei der voestalpine am Standort Leoben/Donawitz.

„Ich bin im 4. Lehrjahr und kann inzwischen schon in der Elektrikabteilung im neuen Drahtwalzwerk zweischichtig arbeiten.“ Der jungen Leobenerin steht die Freude ins Gesicht geschrieben, wenn sie von ihrer Lehre erzählt.  „Beruflich in einem technischen Bereich tätig zu sein, war immer meine Wunschvorstellung“, strahlt sie und erinnert sich, dass sie von Anfang an nie Probleme hatte in der Männerdomäne, „wir werden alle gleich behandelt“.

Lehrling Denise Safarik

„Ich würde es jedem Mädchen empfehlen, sich über technische Berufe zu informieren. Die guten Aussichten, die sich für die Zukunft ergeben, Aufstiegschancen, Verdienstmöglichkeiten – es zahlt sich aus, wenn man bei der Berufswahl ,über den Tellerrand blickt‘!“ (Fotocredit: Armin Russold)

Technischer Lehrberuf als Chance

Auf die Frage, ob ihr selbstbewusstes Auftreten damit zu tun haben könnte, schmunzelt sie. „Man freut sich ja in der Früh viel mehr aufs Arbeiten, wenn man sich im Team gut versteht!“ Auch in der Lehrlingsgruppe ist sie das einzige Mädchen, – mit ihren drei gleichaltrigen Kollegen geht sie am Abend hin und wieder essen. „Da gibt‘s keinen Streit, keinen Stress – wir sind alle gut miteinander befreundet.“

Ich würde es jedem Mädchen empfehlen, sich über technische Berufe zu informieren. Die guten Aussichten, die sich für die Zukunft ergeben, Aufstiegschancen, Verdienstmöglichkeiten – es zahlt sich aus, wenn man bei der Berufswahl ,über den Tellerrand blickt‘!Denise Safarik

„Wir verdienen richtig gut und die voestalpine ist echt ein soziales Unternehmen. Uns ist so vieles ermöglicht worden“, erinnert sie sich, „mit einem Outdoortraining fürs Teambuilding hat alles angefangen, dann waren wir gemeinsam eine Woche in England, wir konnten an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen und beim Truck Race am Red Bull Ring waren wir auch dabei!“ Wenn sie im Freundeskreis davon berichtet, staunen ihre Alterskolleginnen oft über all die Aktivitäten, die voestalpine-Lehrlingen offeriert werden.

Zusammenhalt

Über die voestalpine hat sie seit ihrer Kindheit viel Gutes gehört, denn ihre ganze Familie – von den Eltern bis zu den Geschwistern – ist im Unternehmen tätig; und aus ihrer eigenen Erfahrung kann sie über ihre Arbeitskollegen inzwischen nur das Beste sagen: „Wenn zum Beispiel etwas Schweres zu heben ist, helfen alle zusammen!“ In der Elektrikabteilung gehe es ja u. a. darum, „Feuerwehr“ bei Störfällen in der Produktion zu sein – „da wird einem alles super erklärt und die Vorgesetzten sind generell extrem lösungsorientiert“.

Lehrabschlussprüfung als nächstes Ziel

Während sie am Anfang ihrer Lehrzeit Feilen als eher langweilig und Schweißen als cool empfunden hat („Die Grundlagen lassen sich aber auch privat einsetzen!“), fühlt sie sich jetzt im Walzwerk bestens angekommen. Das Arbeiten in Schichten sieht die junge Elektrotechnikerin als positiv, „weil man es immer mit anderen Menschen zu tun hat und weil ich grundsätzlich gern mit unterschiedlichen Leuten im Team arbeite.“

Ihr nächstes Ziel ist die Lehrabschlussprüfung, für die sie gut vorbereitet wird: „Die Meister wissen aus Erfahrung, was an Aufgabenstellungen kommen könnte – sie geben uns gute Tipps und – auch wenn wir öfter nachfragen -, ist noch nie jemand ungeduldig geworden.“ Auf die Frage, was die 20-Jährige tun würde, wenn sie nochmals von vorne anfangen könnte, muss man nicht lange auf die Antwort warten: „Ich würde mich sicher wieder für die voestalpine entscheiden: Eine Lehre hier ist einfach das Beste!

Christoph Finster, seit drei Jahren Meister in der Wire Rod Austria, über Denise Safarik:

Denise Safarik ist geschickt, fleißig und engagiert. Und sie stellt – der neuen heranwachsenden Generation entsprechend – viele Fragen, deren Beantwortung dazu dient, dass sie die Prozesse besser nachvollziehen kann.Christoph Finster, Meister in der Wire Rod Austria GmbH

Girls’ Power im voestalpine-Konzern

Ziel der internationalen Aktion „Girls’ Day“ am 26. April ist es, bei Mädchen Interesse an Technik, Naturwissenschaft oder Handwerk zu wecken. Um sie bei der Orientierung unter diesen zukunftsträchtigen Berufen zu unterstützen, setzen die voestalpine-Unternehmen in Österreich und Deutschland seit jeher einen speziellen Fokus auf dieses Thema. Weiterlesen…