26 Lehrlinge traten vor kurzem bei der Lehrabschlussprüfung am Standort Donawitz an: Es war das beste Ergebnis seit zehn Jahren.

„Es war von Anfang an ein guter Lehrgang“, erinnert sich der Leiter der Lehrlingsausbildung, Claus Hödl, und freut sich über das außergewöhnliche Ergebnis. 11 ausgezeichnete Erfolge waren zu verzeichnen, 9 Lehrlinge schlossen mit gutem Erfolg ab und 6 bestanden die Prüfung. Aus den Gesellschaften voestalpine Stahl Donawitz, voestalpine Schienen und voestalpine Wire Austria traten sechs Maschinenbautechniker, drei Zerspanungstechniker, zwei Schweißtechniker, 14 Produktionstechniker und ein Mechatroniker an. Zusätzlich zu Lernbereitschaft und Engagement stellte Claus Hödl auch fest, dass sich die Produktionstechniker im letzten Lehrjahr „gegenseitig enorm gepusht“ haben.

Ausgezeichnete Aussichten bei voestalpine am Standort Donawitz

Das beste Ergebnis seit 10 Jahren: 26 Lehrlinge aus den Bereichen Stahl, Schiene und Draht traten bei der Lehrabschlussprüfung 2017 an, elf davon bestanden mit ausgezeichnetem Erfolg, neun schlossen mit gutem Erfolg ab! (Foto: Armin Russold)

Gut vorbereitet …

Zwei der Lehrlinge, die mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen haben, waren Martina Stadlbauer, 19, aus Leoben und Mario Hoch, 19, aus Kammern. „Wir werden wirklich gut vorbereitet“, erzählt die einzige Frau in der Riege der Lehrlinge, die zur Abschlussprüfung angetreten war, Martina Stadlbauer. „Wenn man genug lernt, schafft man die Prüfung auch“, ist sie sich sicher. Vier Wochen vorher habe sie intensiv begonnen, für die theoretische Prüfung zu lernen – bei der praktischen Prüfung sei es für sie wichtig gewesen, „alles in Ruhe vorher durchzudenken“. Ein Bürojob wäre für sie rückblickend nie erstrebenswert gewesen, weil sie jenen als zu eintönig empfunden hätte. Auf den Lehrberuf Metalltechnik-Maschinenbautechnik war sie gekommen, weil sie im Rahmen der elterlichen Landwirtschaft zu Hause „schon immer gern überall herumgeschraubt“ hat.

Wenn man genug lernt, schafft man die Prüfung auch!Martina Stadlbauer

 … und sehr konzentriert

Für Mario Hoch war ein Kriterium bei der mündlichen Prüfung die Nervosität am Anfang. Da „quer durch die Bank etwa 30 Minuten lang alles“ gefragt wurde, war größtmögliche Konzentration angesagt. Nach den ersten richtigen Antworten und Erfolgserlebnissen legte sich die Aufregung aber bald. Beim Drehen, Fräsen und Schweißen des Werkstücks habe er keine Probleme gehabt und jetzt – in der Probezeit – hofft er, dass er übernommen wird.

Stolz auf die Absolventen zeigt sich auch Personalverantwortlicher Paul Felsberger, er habe viel Motivation und Selbstverantwortung bei den jungen Menschen geortet, „in Zeiten, in denen wir den Facharbeitermangel beklagen, ist das ausgezeichnete Ergebnis ein sehr positives Zeichen für die Zukunft“.

Ich habe viel Motivation und Selbstverantwortung bei den jungen Menschen geortet.Paul Felsberger, Personalverantwortlicher