Weichenwerk Wörth nützt Werksdach für Produktion von grünem Strom 2 Minuten Lesezeit
Umwelt

Weichenwerk Wörth nützt Werksdach für Produktion von grünem Strom

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Die Weichenwerk Wörth GmbH, ein Joint Venture zwischen voestalpine und ÖBB Infrastruktur, haben sich dem Klimaschutz verschrieben – in Zukunft wird ein Teil des am Standort in St. Pölten benötigten Stroms aus Sonnenenergie gewonnen.

Die ÖBB-Infrastruktur AG errichtet in Zusammenarbeit mit der Weichenwerk Wörth GmbH auf einem der Werksdächer in St. Pölten eine Photovoltaikanlage. Mit am Standort erzeugtem Strom aus Solarenergie soll künftig ein Teil des Energiebedarfs gedeckt werden.

Der Bau der Photovoltaikanlage am Dach des Weichenwerks Wörth

© Werner Jäger

Langjährige Partnerschaft – auch für das Klima!

Bereits im Oktober 2000 haben die voestalpine Turnout Technology Zeltweg GmbH, ein Unternehmen der voestalpine Railway Systems Gruppe, und die ÖBB-Infrastruktur AG ihr Know-how im Bereich der Weichentechnologie gebündelt und die Weichenwerk Wörth GmbH (WWG) gegründet. Nun soll der Energieverbrauch am Standort noch nachhaltiger werden. Nach Umrüstung der Beleuchtungssysteme im Werk auf LED und einer thermischen Sanierung sämtlicher Gebäude mit entsprechender Reduktion des Wärmebedarfs 2013/14, werden erste Schritte zur CO2 neutralen Deckung des Strombedarfs gesetzt.

Die Photovoltaikanlage am Dach des Weichenwerks Wörth in Betrieb

© Werner Jäger

Schritt für Schritt zur erneuerbaren Energie

Auf einem der Werksdächer wird durch die ÖBB-Infrastruktur AG eine Photovoltaikanlage errichtet, die rund 15% des jährlichen Strombedarfs des Werkes decken wird. Und das geht so: Insgesamt werden 588 Paneele mit einer Gesamtfläche von circa 1.000 m² und einer Gesamtleistung von 200 kWp auf dem Werksdach verbaut. Das Weichenwerk in Wörth kann damit pro Jahr einen Eigenbedarf in der Höhe von rund 135.000 kWh pro Jahr decken – das entspricht einem Strombedarf von circa 34 Durchschnittshaushalten. Bei einer Ausrüstung aller verfügbaren Dachflächen mit Photovoltaikmodulen, kann der Eigenerzeugungsgrad auf bis zu 80% gesteigert werden.

Bildmaterial: © Werner Jäger

Christopher Eberl