voestalpine setzt am Standort Krems auf nachhaltige Energieerzeugung 3 Minuten Lesezeit
Umwelt

voestalpine setzt am Standort Krems auf nachhaltige Energieerzeugung

Stephanie Bauer
Als voestalpine Digital Native der ersten Stunde ist Stephanie Bauer für die Corporate Online & Social Media Strategie verantwortlich, als Chef vom Dienst für das Themenmanagement im Newsroom.

Die voestalpine gilt in puncto Umweltschutz und Energieeffizienz seit Jahren als Vorreiter in der Branche. Mit der Installation einer eigenen Photovoltaikanlage wird nun in Niederösterreich ein wichtiger Meilenstein für die nachhaltige Energieversorgung des Standorts Krems gelegt. Dabei werden nutzbare Dach-, Wand- und Freiflächen am Werksgelände zu Solarstromkraftwerken umfunktioniert. In den vergangenen zehn Jahren hat die voestalpine rund 110 Millionen EUR am Standort Krems investiert, davon ein signifikanter Anteil für Technologien für den Umweltschutz.

Im Zuge der schrittweisen Umstellung auf eine grüne Energieversorgung werden bei voestalpine in Krems hochwertige und langlebige Photovoltaikmodule, deren Unterkonstruktionen und Aufständerungen aus eigener Produktion stammen, zum Einsatz kommen. Nach erfolgter behördlicher Genehmigung soll die damit erzeugte Elektrizität zu 100 % am voestalpine-Standort abgenommen und nahezu vollständig verbraucht werden. Überkapazitäten werden ins Netz eingespeist. „Als voestalpine möchten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit zukunftsweisenden Projekten wie der neuen Photovoltaik-Anlage in Krems setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt um unsere Produktionen nachhaltig weiterzuentwickeln. Mit knapp 26.000 m2 Photovoltaikmodulen sparen wir am Standort künftig über 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein“, so Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der in Krems ansässigen Metal Forming Division.

Am Standort Krems werden sukzessive Maßnahmen gesetzt, um den Weg zur Klimaneutralität zu ebnen. Dazu zählen etwa die kürzlich erfolgte Modernisierung und Redimensionierung des Heizhauses sowie die Installation von neuen Heizkesseln. So konnte bereits eine Energieeinsparung von über einem Drittel erzielt werden. Im Rahmen dieser baulichen Neuerungen werden auch die beiden nun nicht mehr benötigten Industrieschlote am Werksgelände abgetragen.

Die voestalpine am Standort Krems

In den beiden Produktionsgesellschaften voestalpine Krems GmbH und voestalpine Krems Finaltechnik GmbH waren im Geschäftsjahr 2020/21 rund 800 Mitarbeiter (FTE) beschäftigt. Zu den Produkthighlights am Standort zählen komplexe Rohr- und Profillösungen, die etwa in Form von Kabinenrahmen für Landmaschinen, eines intelligenten Weinbergpfahls oder bei Anwendungen in der Solartechnik zum Einsatz kommen, sowie innovative Hochregallager und Leitschienen für die Straßensicherheit. Am Standort in Krems wurden bereits über 1.000 Lehrlinge erfolgreich ausgebildet.

Die voestalpine in Niederösterreich

Niederösterreich ist neben Oberösterreich und der Steiermark eines der zentralen Bundesländer für die voestalpine in Österreich. voestalpine-Gesellschaften liefern ausgehend von Niederösterreich höchstwertige Stahlrohre und -profile, innovative Straßenrückhaltesysteme, Regalsysteme, Präzisionsbandstahl sowie modernste Weichen in alle Welt. Insgesamt sieben Produktionsgesellschaften aus allen vier Konzern-Divisionen (Steel, High Performance Metals, Metal Engineering und Metal Forming) sind in Niederösterreich im Raum Krems, Waidhofen an der Ybbs, Wöllersdorf und St. Pölten vertreten. Der Gesamtumsatz lag im Geschäftsjahr 2020/21 bei rund
585 Mio. Euro, 2.190 Mitarbeiter finden in voestalpine-Betrieben in Niederösterreich Beschäftigung. Im letzten Jahrzehnt investierte die voestalpine in Niederösterreich rund 300 Mio. Euro, die Exportquote liegt bei 75 Prozent.

Metal Forming Division

Die Metal Forming Division des voestalpine-Konzerns erreichte 2020/21 einen Umsatz von 2,6 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 274 Mio. Euro. Die Division beschäftigt rund 11.500 Mitarbeiter und ist für fast alle europäischen Automobilhersteller tätig. Sie ist das Kompetenzzentrum des voestalpine-Konzerns für hochentwickelte Profil-, Rohr- und Präzisionsbandstahlprodukte sowie einbaufertige Systemkomponenten aus Press-, Stanz- und rollprofilierten Teilen. Mit der branchenweit einzigartigen Verbindung von Werkstoffexpertise und Verarbeitungskompetenz sowie einer weltweiten Präsenz ist die Division der Partner erster Wahl für innovations- und qualitätsorientierte Kunden.

Der voestalpine-Konzern

Die voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen klaren Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Im Geschäftsjahr 2020/21 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 11,3 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,1 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 48.700 Mitarbeiter.

Rückfragehinweis

voestalpine AG
Mag. Peter Felsbach, MAS
Head of Group Communications I Konzernsprecher

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