voestalpine setzt Leichtbau im Schienenverkehr ein 2 Minuten Lesezeit
Mobilität

voestalpine setzt Leichtbau im Schienenverkehr ein

Stephanie Bauer
Als voestalpine Digital Native der ersten Stunde ist Stephanie Bauer für die Corporate Online & Social Media Strategie verantwortlich, als Chef vom Dienst für das Themenmanagement im Newsroom.

voestalpine übersetzt die bereits in der Automobilindustrie mit Leichtbau gemachten Erfahrungen in den Schienenverkehr, und baut revolutionären Leichtbauwaggon der CO2 spart und gleichzeitig mehr Zuladung erlaubt.

voestalpine setzt Leichtbau im Schienenverkehr einDer Einsatz von Leichtbau ist in der Automobilindustrie bereits seit geraumer Zeit ein großes Thema. Aus diesem Grund versuchte voestalpine die bereits gemachten Erfahrungen auf den Eisenbahnbereich umzulegen und das mit Erfolg. In einem Divisionsübergreifenden Projekt bei dem Firmen der Steel Division, Metal Engineering Division und Metal Forming Division beteiligt waren, wurde der Prototyp eines Schrottwaggons aus hochfestem Stahl gefertigt. Vom Vormaterial bis zur Schweißanleitung stammt alles aus dem voestalpine-Konzern.

Schrottwaggons sind entweder durch Volumen oder Gewichtszuladung begrenzt. Da Schrott generell sehr schwer ist, ist das zulässige Höchstgewicht schnell erreicht. Mit dem selbstgebauten Prototyp „Schrottwagen light“ ist es gelungen, den Waggon über 3.000 kg leichter zu machen. Das bedeutet, es können 3.000 kg mehr Schrott geladen werden. Bei voller Zuladung ergibt sich hier ein CO2 Einsparungsvolumen von 6 %. Durch das enorme Gewicht und den Einsatz von schweren Magneten am Schrottplatz sind die Schrottwaggons sehr reparaturintensiv. Durch das eingesetzte Leichtbaumaterial ist der „neue“ Waggon weitaus robuster und gegen die rauen Einsatzbedingungen im Schrottverkehr gewappnet.