Die Zukunft der Mobilität 2 Minuten Lesezeit
Mobilität

Die Zukunft der Mobilität

Stephanie Bauer
Als voestalpine Digital Native der ersten Stunde ist Stephanie Bauer für die Corporate Online & Social Media Strategie verantwortlich, als Chef vom Dienst für das Themenmanagement im Newsroom.

Weltweit werden - nicht zuletzt verstärkt durch nationale Konjunkturbelebungsprogramme - Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur forciert. Neben dem Ausbau von Bahnstrecken - wobei hier ein enormes Wachstumspotenzial beispielsweise beim Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken in Asien und bei Nah- und Kommunalverkehrsnetzen in den Schwellenländern liegt - ist die öffentliche Aufmerksamkeit derzeit auf die angesagte Revolution im Automobilbau konzentriert (Stichworte: E-Auto, Leichtbau und "low-cost cars"). Doch die wirklich großen Herausforderungen liegen tiefer.

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Innovationen sowohl im Schienen- als auch im Individualverkehr zeichnen sich aber durch sehr lange Entwicklungszyklen aus. Bei neuen Schienenspezialqualitäten verstreichen durchschnittlich 20 Jahre, und für ein neues Automodell liegen zwischen der ersten Konzeptidee und der Serienproduktion bis zu sieben Jahren.

Dies verdeutlicht, dass “Mobilität” tatsächlich ein sehr langfristiges “Zukunftsthema” ist und entsprechend lange Vorlaufzeiten für Innovationen erfordert. Dabei werden künftig folgende Trends erwartet:

  • steigendes Transportaufkommen sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr
  • Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in allen Bereichen
  • Entwicklung neuer Logistikkonzepte vor allem in Richtung des “intermodalen” Verkehrs (das heißt die Verbindung unterschiedlicher Verkehrsmittel wie Bahn, Lkw oder Schiff)
  • und all dies unter nachhaltigem Einfluss ökologischer Kriterien (von der Einführung so genannter “Zero-Emissions”-Regionen bis zur spezifischen Besteuerung des CO2-Ausstoßes).

Hinzu kommt die faszinierende Frage, wie sich die Städte der Zukunft entwickeln werden – insbesondere welche Verkehrskonzepte sich in den neuen “Megacities” durchsetzen werden. Nicht zuletzt hängt die “Mobilität der Zukunft” auch davon ab, wie sich langfristig die Energieerzeugung revolutioniert. Denn auch batteriebetriebene Autos haben ökologisch wenig Nutzen, wenn der steigende Energiebedarf nicht durch stärkere Nutzung von Alternativenergien gedeckt werden kann.

Gehen Sie mit uns auf die faszinierende Zeitreise in die Zukunft – wie wir uns fortbewegen werden, mit völlig neuen Materialien, gänzlich neuen Konzepten und dies auch noch in Städten, die sich ebenso rasant verändern werden. Erfahren Sie dazu in Kürze mehr in der Rubrik “Mobilität”.