Wachaubahn: Auf voestalpine-Schienen mitten durch das Weltkulturerbe 2 Minuten Lesezeit
Bahn

Wachaubahn: Auf voestalpine-Schienen mitten durch das Weltkulturerbe

Volkmar Held

Seit 1998 denkmalgeschützt, gehört die Wachaubahn als Teil der Kulturlandschaft Wachau seit 2000 zum UNESCO-Welterbe. Für deren umfangreiche Modernisierung lieferte voestalpine knapp 600 Tonnen an 120-Meter-Schienen.

Wachaubahn – auf voestalpine-Schienen mitten durch das Weltkulturerbe (Foto: NÖVOG/knipserl.at)

Wachaubahn – auf voestalpine-Schienen mitten durch das Weltkulturerbe (Foto: NÖVOG/knipserl.at)

Auf der Strecke zwischen Krems an der Donau und Emmersdorf wurde Ersatz für Altschienen benötigt, die mehr als 50 Jahre ihren Dienst versehen hatten. Die voestalpine Schienen GmbH mit Sitz in Donawitz lieferte dafür Gleismaterial für gut sechs Streckenkilometer in die Wachau.

Für Jahrzehnte kann man also auf voestalpine-Schienen wieder das Weltkulturerbe durchqueren.

"Mit der Normalgüte R260 haben wir unserem Kunden Material zur Verfügung gestellt, das auch aus wirtschaftlicher Sicht optimal auf Belastungsprofil und Nutzungszeitraum abgestimmt ist."
ZitatWolfgang Pesec, Verkaufsprokurist voestalpine Schienen GmbH

Lieferung auf den Punkt

Gleisbaumaschine im Einsatz (© NÖVOG/Herbst)

Gleisbaumaschine im Einsatz (© NÖVOG/Herbst)

Bei Bahnbauvorhaben in Österreich sind immer Emotionen mit im Spiel. Erst recht bei einer landschaftlich so reizvollen und weltbekannten Region wie der Wachau. Trotzdem ging es sachlich-professionell an die Abwicklung dieses Auftrags. Die fast 600 Tonnen 120-Meter-Schienen wurden termingenau an die Baustellen des Auftraggebers, die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft NÖVOG, geliefert – was durchaus eine logistische Herausforderung darstellte. Immerhin erneuert die von der NÖVOG eingesetzte Gleisumbaumaschine (die größte Europas!) 200 Meter Gleis in einer Stunde. Dadurch konnte die Erneuerung kosten- und zeiteffizient umgesetzt werden.

Weiterführende Links: