phs-ultraform – das Highlight am Leichtbaugipfel 2 Minuten Lesezeit
Mobilität

phs-ultraform – das Highlight am Leichtbaugipfel

Stephanie Bauer
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Im Automobilbereich dreht sich im Moment alles um das Thema Leichtbau. voestalpine bietet mit phs-ultraform die ideale Lösung.

phs-ultraform – das Highlight am Leichtbaugipfelphs-ultraform verbindet die Vorteile pressgehärteter Bauteile mit dem bewährten Korrosionsschutz verzinkter Stahlbänder. Hier ist es erstmals gelungen den Schutzmechanismus auf warmumgeformte Bauteile zu übertragen. Aufgrund der Designfreiheit, Maßgenauigkeit und Prozesssicherheit ist phs-ultraform vor allem für sicherheitsrelevante und stark korrosionsbelastete Komponenten, wie Längsträger, A- und B-Säulen, Schweller, Seitenwände, Tunnel sowie Türen und Klappen zukunftsweisend. Durch den Einsatz von Bauteilen aus phs-ultraform kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Insassensicherheit. Durch spezielle Wärmbehandlungen beim Aufheizen, Abkühlen oder nach der Umformung können komplizierte Bauteilgeometrien und spezielle Festigkeitsverläufe mit nur wenigen Einzelkomponenten realisiert werden. Dies ist wichtig, um im Falle eines Crashs die Belastung an der richtigen Stelle aufzunehmen.

Mittlerweile können die Bauteile mit optimierten Crasheigenschaften sowohl im direkten als auch im indirekten Prozess hergestellt werden. Im indirekten Verfahren werden Platinen aus phs-ultraform mit klassischer Kaltumformung auf Endgeometrie geformt und beschnitten. Danach werden die kaltumgeformten Bauteile auf 900 °C erwärmt. Im warmen Zustand erfolgt die Härtung und Fixierung der Bauteilgeometrie, das sogenannte Formhärten.

Beim direkten Verfahren werden die Platinen aus phs-ultraform in einem Prozessschritt mittels Warmformgebung auf ca. 900 °C erwärmt und anschließend in einem gekühlten Werkzeug auf Endgeometrie gebracht und gehärtet.

Durch die hohe Festigkeit (bis zu 1.800 MPa) von phs-ultraform verringert sich der Materialverbrauch beim Bauteil. Dadurch kommt es zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs, was wiederum den CO2-Ausstoß senkt. Im Vergleich: Bei durchschnittlichen Stählen liegt die Festigkeit bei 300 MPa. Mit diesen Eigenschaften kann der Werkstoff Stahl im Vergleich zu den Alternativen Aluminium und kohlefaserverstärkten Kunstoffen seine bevorzugte Position im Automobilsektor halten.

 

Stephanie Bauer