20 Jahre Automotive Components Linz 2 Minuten Lesezeit
Mobilität

20 Jahre Automotive Components Linz

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Am 15. Juni feierten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von voestalpine Automotive Components Linz einen runden Geburtstag: das 20-jährige Jubiläum ihres Unternehmens.

Was heute als der größte Produktionsstandort der Welt für „tailor welded blanks“ gilt, wurde 1997 als „voestalpine Platinen“ gegründet und auf die grüne Wiese gebaut. Die ersten lasergeschweißten Platinen waren Türinnenbleche für BMW – es folgten viele weitere namhafte Kunden für „voestalpine Europlatinen“, wie das Unternehmen lange Jahre hieß. Diese Erfolgsgeschichte sollte eigentlich bereits 2017 gemeinsam gefeiert werden, die Geburtstagsparty musste allerdings zweimal verschoben werden – aufgrund des Stanzenbruchs und der Baustelle im Werk 2. Wie heißt es so schön? Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. So ist das bei voestalpine Automotive Components Linz seit jeher und die letzten Jahre war mehr als genug zu tun.

Höhepunkte der Entwicklung

Im Herbst 2016 etwa eröffnete voestalpine Automotive Components Linz ein zweites Werk für lasergeschweißte Platinen für die Automobilindustrie – mit Anlagen, die weltweit ihresgleichen suchen, was Schnelligkeit und Präzision betrifft. Damit können Stanzteile und Platinen aus Stahl gefertigt werden, was der steigenden Nachfrage nach Leichtbaukomponenten in der Automobilbranche entgegenkommt. Die Investition trägt Früchte: Die innovativen und hochwertigen Produkte aus Linz sind am Weltmarkt derart gefragt, dass das Werk 2 binnen kurzer Zeit neuerlich erweitert wurde – im Herbst 2018 soll dieser nächste Ausbauschritt abgeschlossen sein.

Gemeinsam feiern

Am Nachmittag des 15. Juni ließ man die Arbeit allerdings Arbeit sein. Die Anlagen standen still und an die 180 Kolleginnen und Kollegen kamen zum Mitarbeiterfest im neuen Werk 2. „Die Menschen können stolz sein auf „ihr“ Unternehmen: In den mehr als 20 Jahren hat die Belegschaft viel erreicht, hat große Herausforderungen angenommen und auch Krisen gemeistert. Da war es an der Zeit, einmal gemeinsam zu feiern“, betont Geschäftsführer Jürgen Resch. Die Gäste genossen das familiäre Fest mit zahlreichen Highlights und Aktivitäten wie ein Formel-1-Rennsimulator oder Motorrad-Grand-Prix-Simulator für prickelndes Rennfeeling zwischendurch. „Wir sind ja in der Automobilbranche tätig, da wollten wir ein paar passende Akzente setzen“, so Brigitte Krenn, die das Fest organisiert hat. Auch „Sicherheit und Gesundheit“ war ein Thema beim Mitarbeiterfest – die Gäste konnten aktiv ihre Standfestigkeit und ihr Körpergefühl testen. Beweglichkeit und Dynamik sind auch für die Zukunft gefragt!