voestalpine unterstützte Kinderstadt „Freitopia“ in Kapfenberg 3 Minuten Lesezeit
Karriere

voestalpine unterstützte Kinderstadt „Freitopia“ in Kapfenberg

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Hunderte Mädchen und Buben hatten Anfang September in der Kinderstadt „Freitopia“ in Kapfenberg das Sagen und tauchten in die faszinierende Böhlerwelt der voestalpine ein.

Eine fiktive Welt mit vielen realen Gegebenheiten, das war die Kinderstadt „Freitopia“ im Kulturzentrum Kapfenberg. Veranstaltet von den Steirischen Kinderfreunden und maßgebend unterstützt von voestalpine BÖHLER Edelstahl, voestalpine BÖHLER Aerospace und voestalpine High Performance Metals konnten Kinder von sechs bis zwölf Jahren an nur fünf Tagen eine eigene Stadt gestalten, Entscheidungen treffen und Konsequenzen kennenlernen.

Arbeitswelt der voestalpine erleben

Für die Kinder galt es, einfach in das Ausbildungswesen der voestalpine-Gesellschaften am Standort Kapfenberg einzutauchen. „Wir möchten bereits den Volksschulkindern die Arbeitswelt der voestalpine in Kapfenberg näherbringen und sie für uns begeistern“, betont Silvia Platteis, Prokuristin bei der voestalpine High Performance Metals, die das Projekt federführend begleitete. Die Lehrlingsausbilder Elisabeth Stelzer und Markus Zündel sorgten gemeinsam mit 13 Lehrlingen vom voestalpine-Ausbildungszentrum voller Eifer dafür, dass bis zu hundert Kinder täglich ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen konnten. „Ohne die tatkräftige Unterstützung und die vielen Ideen unserer engagierten Lehrlinge bei den einzelnen Stationen in der Böhlerwelt, die auch die mehrjährige Lehrzeit darstellen, wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, sind sich die beiden Ausbilder einig.

Orientiert hatten sich die Kinder in der Böhlerwelt schnell: Der erste Weg führte sie ans Meldeamt, dann ging es zum AMS und anschließend zu den Arbeitsstellen bzw. Stationen, an denen sie spielerisch das „echte“ Leben lernen konnten und als Lohn sogenannte „Freitaler“ erhielten, mit denen auch reichlich eingekauft werden konnte, z.B. am Verkaufsstand Smilies aus Stahl. „Gemma zum Böhler?“, hörte man Niklas (9 Jahre) und Anika (6 Jahre) gleich bei der Eingangstür rufen. Wie viele andere Kinder kannten sie sich gut aus, weil sie schon an den Tagen davor in der Kinderstadt waren. Beim voestalpine Security-Check – ausgestattet mit Helm und Brille – erfuhren sie die wichtigsten Sicherheitsregeln von den Lehrlingen.

Vom Armband bis zur Anlage

Zu erleben gab es einiges: Mit einem Stahldraht konnten die jungen Talente bei der Station „Maschinenbautechniker“ anhand einer technischen Zeichnung eigene Arbeitsstücke formen – beispielsweise einen Stern oder einen Baum. Toll fanden die vielen kreativen Mädchen und Buben auch die individuell gestaltbaren Armbänder oder Namensschilder, worauf Anika gleich „Mama“ stanzte. Die mechatronische Anlage, die die Kinder gemeinsam mit den Lehrlingen in Betrieb nehmen konnten, war ein besonderes Highlight und wird den jungen Forschern noch lange in Erinnerung bleiben. Nach der erfolgreichen „Lehrabschlussprüfung“, die insgesamt 320 Kinder absolvierten, freuen sich Niklas und Anika vor allem auf nächstes Jahr: „Da gehen wir wieder zum Böhler!“ Neue Ideen von den Lehrlingen gibt es bereits.

"Das Projekt ‚Kinderstadt’ war sehr erfolgreich. Die Idee in der Böhlerwelt unser Ausbildungszentrum abzubilden und vorzustellen ist bei allen so gut angekommen, dass wir uns entschlossen haben, dieses Projekt auch im nächsten Jahr wieder finanziell zu unterstützen und es auch entsprechend zu begleiten. Außerdem wird das Projekt zukünftig einen wichtigen Bestandteil in unserem Personalmarketingprozess darstellen, der bereits bei den Kindergärten startet."
Silvia Platteis (voestalpine High Performance Metals), Petra Thonhofer-Grubbauer (voestalpine BÖHLER Aerospace) und Josef Luipl (voestalpine BÖHLER Edelstahl)

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