Virtuosen unter sich 3 Minuten Lesezeit
Karriere

Virtuosen unter sich

Viktoria Steininger
Redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog, recherchiert und schreibt Viktoria Steininger auch selbst und gibt mit Geschichten Einblicke in den voestalpine-Konzern.

Linz war die erste Station der Europatournee des COYO Cleveland Orchestra Youth Orchestra mit Unterstützung der voestalpine. Während ein Teil des Ensembles mit Stardirigent Franz Welser-Möst arbeitete, besuchten 30 Jungmusiker die voestalpine-Lehrwerkstatt in Linz. Am Abend begeisterte das COYO im Stift Florian dann unter anderem 200 voestalpine-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter samt Begleitung.

COYO DirigentCleveland im Bundesstaat Ohio ist für die USA in etwa das, was Linz für Österreich ist: Eine starke Stahlstadt mit sechsstelliger Einwohnerzahl und einem ausgezeichneten Orchester, das zu den besten des Landes gehört. Das Bindeglied dazwischen heißt Franz Welser-Möst: Er hat an der Bruckner Universität in Linz studiert und ist seit 2002 Chefdirigent des Cleveland Orchestra, das sich unter seiner Regie beeindruckend entwickelt hat. Was den amerikanischen Klangkörper und den weltweit tätigen Technologiekonzern außerdem verbindet, sind das Streben nach Perfektion, Höchstleistung, Leistungsbereitschaft – und die Förderung der Jugend: Mit dem Cleveland Orchestra Youth Orchestra COYO unterhält das amerikanische Spitzenorchester seit über 30 Jahren ein eigenes Jugendensemble. Und bei der voestalpine, dem größten industriellen Lehrlingsausbilder Österreichs, gibt es ein vielfältiges Angebot mit rund 50 verschiedenen Lehrberufen in 40 voestalpine-Gesellschaften in Österreich und Deutschland. Derzeit werden 1.310 Lehrlinge ausgebildet, jedes Jahr werden 450 neue Ausbildungsplätze angeboten.

Austro-amerikanisches Doppelquartett mit voestalpine-Unterstützung

"Die Musiker sind auf dem gleichen oder teilweise sogar höheren Niveau als so manche Berufsmusiker, die ich hörte“, sagt Franz Welser-Möst. ”Sie lernen von Musikern aus einem der besten Orchester der Welt – dem Cleveland Orchestra – und sie erfahren, was es bedeutet als Orchestermusiker auf dem höchstmöglichen Niveau zu spielen."

Cleveland Orchestra Youth Orchestra COYODiese Erfahrung ihren Studierenden zu vermitteln, ist auch der Linzer Anton Bruckner Privatuniversität ein Herzensanliegen. Mit Unterstützung der voestalpine kam es zu einer ganz besonderen Zusammenarbeit zwischen jungen Musikerinnen und Musikern des COYO und der Bruckner Universität: Je vier junge Virtuosinnen und Virtuosen aus Oberösterreich und Ohio formierten sich zu einem Oktett, das im Mai zunächst in Cleveland probte – angeleitet und gefördert von Mitgliedern des Cleveland Orchestra. Die aktuelle Europatournee des COYO, die am 12. Juni mit einem Konzern im Stift St. Florian ihren Auftakt hatte, bot Gelegenheit zur Fortsetzung.

Musikalischer Besuch in der Linzer Lehrwerkstätte

30 junge Musiker des COYO nutzten den freien Vormittag vor dem Konzert in St. Florian zu einem Besuch der voestalpine-Lehrwerkstatt. Dort schlossen die angehenden Berufsmusiker Bekanntschaft mit den gleichaltrigen Fachkräften in spe – und ließen sich quasi unter jungen Virtuosen auf eine inspirierende Begegnung zweier Welten ein, die bei aller Verschiedenheit doch im leidenschaftlichen Streben nach höchster Qualität geeint sind.

Besuch in der Werkstätte

Jugend Doppel-Quartett

Sternstunde in der Stiftskirche

Wie sich das akustisch ausdrückt, war dann am Abend im Stift Sankt Florian zu hören. In der Kirche des prächtigen Klosters nahmen nach einer Führung durch das Stift im Rahmen einer “Bring Your Family”-Aktion der voestalpine auch insgesamt 200 Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter samt Begleitung Platz, um dem Cleveland Orchestra Youth Orchestra beim Auftaktkonzert der Europatournee 2019 zu lauschen. Franz Welser-Möst ließ es sich nicht nehmen, die einleitende Tragische Ouvertüre von Johannes Brahms selbst zu dirigieren, bevor er den Taktstock seinem Kollegen Vinay Parameswaran überließ, der das junge Spitzenensemble damit anschließend bravourös durch die Tanzsuite von Béla Bartók sowie durch Brahms’ zweite Symphonie führte – eine Sternstunde in der Stiftskirche.

Stiftskirche

Violinistin

Viktoria Steininger

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