Neue Wege im Einkauf mit Amazon Business 3 Minuten Lesezeit
Karriere

Neue Wege im Einkauf mit Amazon Business

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Michael Bregenhorn managt die Einkaufsprozesse der voestalpine Edelstahl Deutschland. Neuerdings auch auf Amazon Business

„Einkaufen will gelernt sein“, heißt ein alter Werbespruch, der heute noch zutrifft. Zum Beispiel auf Michael Bregenhorn, der im Regional Procurement Office (RPO) die Einkaufprozesse der Vertriebsgesellschaften der voestalpine High Performance Metals in der Region Central Europe managt.

Und damit ein Geschäft betreibt, das sich in den letzten 20 Jahren rasant und grundlegend verändert hat: Infolge der globalen Vernetzung und Digitalisierung der Geschäftswelt nutzt auch die voestalpine das Internet nicht mehr ausschließlich als Vertriebskanal, sondern auch zum Einkaufen.

Michael Bregenhorn managt nun auch auf Amazon Business.

Kaufen nach Kennzahlen

Bregenhorn orientiert sich dabei an Leistungskennzahlen, die sein Arbeitgeber in der Konzernstrategie „Einkauf 2025“ definiert hat. Eine der Kennzahlen, die Bregenhorn besonders genau im Blick hat, ist die e-Procurementrate. Sprich: Der Anteil der elektronisch getätigten Einkäufe.
„Je höher die e-Procurementrate, desto höher der Automatisierungsgrad und desto niedriger die Prozesskosten“, rechnet Bregenhorn vor, der dafür einen vielversprechenden Hebel gefunden hat: Amazon Business.

Typisch Amazon

Seit 2019 ist die voestalpine registrierter Teilnehmer auf der Business-to-Business-Plattform des globalen Handelsgiganten. Und darf sich damit zu den Early Adoptern zählen, die schon früh auf den vollelektronischen Einkaufszug aufgesprungen sind – und Amazon mit ihrem Feedback bei der Entwicklung des Marktplatzes für Geschäftskunden unterstützt haben. Das Unternehmen greift dabei über den konzerneigenen Webshop ProCatalog auf Amazon zu. „Die Plattform hat sich im letzten Jahr zügig entwickelt“, hat Michael Bregenhorn beobachtet. „Zwar führte die Anbindung an das ERP-System anfangs zu einigem Aufwand. Viele Kinderkrankheiten sind aber inzwischen auskuriert, und der Service ist so, wie man ihn von Amazon gewohnt ist: Schnelle Lieferungen, kurze Reaktionszeiten und ausgeprägte Kulanz, wenn es etwas zu reklamieren gibt.“ Nach ersten Gehversuchen mit Büromaterial können die Vertriebsgesellschaften mittlerweile zahlreiche weitere Warengruppen wie IT-Zubehör, welches nicht durch konzernale Verträge abgehandelt wird auf Amazon einkaufen. Richtig spannend wird es, wenn in Bälde die ersten sogenannten MRO-Artikel für Maintenance, Repair and Operations dazukommen.So wollen wir schrittweise ein Volumen erreichen, das den Handel über Amazon für alle effizienter und lukrativer macht, die am Einkaufsprozess beteiligt sind – also auch für Lieferanten.“

Mit offenen Augen für Alternativen

Für Bregenhorn wie für die voestalpine liegen die wesentlichen Vorteile von Amazon in der  Prozessvereinfachung: Auf Amazon zu bestellen, ist für die meisten seiner Kollegen eine längst vertraute Kulturtechnik: „Der ‚Look and Feel‘ von Amazon Business  entspricht exakt dem, der  aus dem privaten Bereich bekannten Endkundenplattform.“ Auch die Servicequalität ist auf beiden Plattformen gleich hoch. Häufig bekomme man auf Amazon den besten Preis, weiß Bregenhorn, könne sich allerdings nicht bedingungslos darauf verlassen und müsse das Angebot fortwährend benchmarken: „Daher werden wir das Bestellgeschehen auf Amazon  kontinuierlich und sorgfältig überprüfen und dabei immer auch ein Auge für günstige Alternativen offen halten.“

Christopher Eberl

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