Vom Praktikanten zum Vollbluttechniker 3 Minuten Lesezeit
Mitarbeiter im Fokus

Vom Praktikanten zum Vollbluttechniker

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Über ein Praktikum bei der voestalpine Tubulars GmbH & Co KG im steirischen Kindberg fand Miroslav Bosnjak zur Technik und zu seinem heutigen Job. Eigentlich waren es zahlreiche Praktika – und alle in demselben Unternehmen. Immer das Gleiche? Mitnichten. Er konnte eine Vielfalt an Arbeitsplätzen in sämtlichen Betriebsbereichen durchlaufen, und heute kennt er das Unternehmen wie seine Westentasche.

„2005 hatte ich das große Glück, ein Praktikum im Walzwerk, im Bereich der Wärmebehandlung, machen zu dürfen. Es war ein schöner Sommer“, sagt Miroslav Bosnjak, obwohl er sich wahrscheinlich nicht mehr erinnern kann, wie das Wetter damals war. Aber es war der Sommer, in dem Miroslav Bosnjak seine Technikbegeisterung packte, die ihn nicht mehr losließ. Bis heute nicht. Es folgten noch viele schöne Sommer mit Praktika in sämtlichen Betriebsbereichen des Unternehmens: das ganze Studium an der Montanuniversität in Leoben hindurch, für das er sich wegen der eindrucksvollen Erfahrungen in seinem ersten Praktikum entschlossen hatte. Und selbst zwischen seinem Abschluss in Maschinenbau und seinem Grundwehrdienst schob er noch einen Monat im Walzwerk ein – auch wenn das genau genommen im Winter war. „Dadurch hatte ich die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Prozesse und Technologien kennenzulernen. Andernfalls wäre es wohl auch nicht zur Einladung zu einem Bewerbungsgespräch gekommen, der ich 2011 meine erste fixe Stelle als Betriebsassistent im Walzwerk verdanke.“

"Es gibt nicht den einen schönen Moment in meinem Arbeitsleben – es gibt viele. Angefangen beim ersten Gehalt."
Miroslav Bosnjak

Learning by Doing

So brachte Miroslav Bosnjak natürlich auch viele wertvolle Erfahrungen von den verschiedensten Arbeitsplätzen in allen Betriebsbereichen mit. Ein Riesenbonus, der ihm noch heute zugutekommt. Immerhin ist er seit dem letzten Jahr Produktionsleiter für Kesselrohradjustage und Wärmebehandlung und damit auch der erste Kunde des Walzwerks. Allerdings gab es selbst trotz diesem Bonus immer noch genug zu lernen – doch ihm wurde auch der nötige Raum dafür gegeben. „Am Anfang wird einem nie gesagt, was zu tun ist. Man holt sich einfach seine Arbeitspakete ab und vergrößert seinen Aktionsradius Schritt für Schritt. Vor allem in der ersten Zeit, wenn alles noch Neuland ist, fallen einem Entscheidungen noch schwer. Aufgrund seiner Position ist man allerdings irgendwann gezwungen, trotzdem Entscheidungen zu treffen. Doch es ist auch erlaubt, Fehler zu machen, solange man sie danach aufarbeitet und aus ihnen lernt.“

"Wir in der Produktion sind täglich gefordert, uns Gedanken zu machen, wie wir das Produkt am effizientesten, am kostengünstigsten und am optimalsten abarbeiten."
Miroslav Bosnjak, Produktionsleiter Kesselrohradjustage & Wärmebehandlung 2, voestalpine Tubulars GmbH & Co KG

Miroslav Bosnjak

Gesamtpaket

Miroslav Bosnjak kennt das Unternehmen heute freilich wie seine Westentasche. Erfahrungen hat er an den verschiedensten Arbeitsplätzen und auf diversen Hierarchieebenen gesammelt, weshalb man ihm auch glaubt, wenn er sagt: „Von meinem ersten Kontakt mit dem Unternehmen bis zur ersten Präsentation vor der Geschäftsführung habe ich Wertschätzung immer vorgelebt bekommen und ich bin der Meinung, dass sich das über alle Ebenen zieht.“ Nicht zuletzt hat ihn wohl auch dieser Geist zum Unternehmen hingezogen – das und natürlich die Nahtlosrohre, für die sich nicht nur ein Vollbluttechniker wie Bosnjak begeistern kann: Ein Hightechprodukt, hinter dem modernste Produktionsverfahren stecken und das sich unter härtesten Bedingungen bewähren und seine Präzision bewahren muss. „Deshalb hatte ich in den letzten Jahren auch viele schöne Momente in Kindberg: erfolgreiche Produktentwicklungen wie auch Erfahrungen im persönlichen Umfeld. Denn es ist uns sehr wohl bewusst, worum es geht: um den Einzelnen, aber auch um das Gesamtpaket. Darum, mit unserem Know-how ein Topprodukt zu liefern und gleichzeitig uns und den Standort abzusichern.“

"Von meinem ersten Kontakt mit dem Unternehmen bis zur ersten Präsentation vor der Geschäftsführung: Ich habe Wertschätzung immer über alle Ebenen vorgelebt bekommen."
Miroslav Bosnjak

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