Mit dem richtigen Spirit zum Erfolg im Vertrieb 3 Minuten Lesezeit
Mitarbeiter im Fokus

Mit dem richtigen Spirit zum Erfolg im Vertrieb

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Auch Gerhard Gerstmayr ist in der voestalpine Imagekampagne zu sehen. Wenn er nicht gerade vor der Kamera steht, ist er bei voestalpine BÖHLER Aerospace als Vice President Sales für den Vertrieb verantwortlich.

Es war dies schon das zweite Mal, dass Gerhard Gerstmayr bei einer voestalpine Imagekampagne mitgewirkt hat. Seine Einsatzorte waren dieses Mal im Filmstudio in Hamburg sowie im Hangar der Austrian Airlines am Flughafen Wien. „Das ist aufregend. Man kommt sich vor wie ein kleiner Filmstar – mit Maske und Garderobe, immer wieder wird an einem herumgezupft, eine Falte wird geglättet oder das Sakko zurechtgerückt. Es ist spannend zu sehen, wie diese Branche funktioniert, auf welche Details geachtet wird. Ich sage es einmal ganz salopp: Es wird ein großer Aufwand betrieben für ein paar Fotos und ein paar Sekunden Film, aber nur so wird das Ergebnis wirklich gut“, weiß Gerstmayr.

Gerhard Gerstmayr

Neben Gerhard Gerstmayr spielen auch eine Boeing 777 der Austrian Airlines sowie zerspante Strukturteile eine Rolle in den Spots.

Von der Technik zum Vertrieb

Filmstar wollte er in jungen Jahren eigentlich nicht werden, Techniker schon eher. Darum studierte er Metallurgie an der Montanuniversität Leoben und schrieb seine Dissertation zu einem Maschinenbauthema. Nach der Promotion ging Gerstmayr im Jahr 2010 bei voestalpine BÖHLER Aerospace (damals BÖHLER Schmiedetechnik) als Produktmanager an Bord und war in dieser Position für verschiedene Schmiedeprodukte verantwortlich. Seit 2014 leitet er den gesamten Vertrieb. Die hochwertigen und maßgeschneiderten Gesenkschmiedeteile aus Kapfenberg sind vor allem in der Luftfahrt gefragt, eine Hightech-Branche, die sich durch außerordentlich hohe Anforderungen auszeichnet.

Hightech mit höchsten Ansprüchen

„Man muss den Produktionsprozess über alle Stufen hinweg sehr gut beherrschen, damit die sicherheitsrelevanten Produkte punktgenau die geforderten Eigenschaften vorweisen“, so Gerstmayr. Darüber hinaus gibt es strikte Vorgaben, was das Qualitätsmanagement betrifft, also die Prozesssicherheit, Anlagengenauigkeit und Prozessdokumentation. Ein Beispiel dafür hat Gerhard Gerstmayr auch parat: „Bei Wärmebehandlungsöfen wird ein Produkt etwa über mehrere Stunden in einem definierten Temperaturbereich mit enger Toleranz behandelt. Kommt man nur eine Minute lang außerhalb dieses Toleranzbereichs, gilt es, das sofort intern zu registrieren und gegebenenfalls mit dem Kunden zu diskutieren, ob das Produkt ausgeliefert werden darf.“ Mit jedem Gesenkschmiedeteil wird eine viele Seiten umfassende Dokumentation mitgeschickt, um eine lückenlose Transparenz und Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Gemeinsames Qualitätsbewusstsein

Vertrauen ist das A und O in der Luftfahrtbranche. „Wir haben langjährige, vertrauensvolle Kundenbeziehungen zu unseren wenigen Großkunden – es baut ja nicht jedermann Flugzeuge. Wenn einem als Zulieferer Fehler passieren, dann weiß das rasch die ganze Branche“, so Gerstmayr. Um also in dieser „Königsklasse“ der Schmiedetechnologie erfolgreich sein zu können, müssen alle Mitarbeiter im Unternehmen ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein an den Tag legen, über alle Abteilungen hinweg.

"Unser Anspruch, „one step ahead“ zu sein, steht und fällt am Ende des Tages mit den Menschen, vom Management bis zu den Mitarbeitern in der Fertigung."
Gerhard Gerstmayr

Gut unterwegs

„Unser Anspruch, „one step ahead“ zu sein, steht und fällt am Ende des Tages mit den Menschen, vom Management bis zu den Mitarbeitern in der Fertigung. Wir haben es geschafft, diesen Spirit im Unternehmen zu etablieren. Es gibt ein breites gemeinsames Verständnis, auch wenn wir noch längst nicht am Ende des Weges sind“, so Gerstmayr. Auch in seiner Freizeit ist der 37-Jährige gut unterwegs – beim Wandern, Laufen und Garteln. Die meiste freie Zeit gehört allerdings seiner Frau und den drei Kindern. Ab April 2020 wird Gerhard Gerstmayr seinen Einsatzhorizont wieder einmal erweitern – mit Beginn des neuen Geschäftsjahres wird er die Technische Geschäftsführung von voestalpine BÖHLER Aerospace übernehmen.

Christopher Eberl

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