Junge Technikerin mit Interesse an globalen Zusammenhängen der voestalpine 3 Minuten Lesezeit
Mitarbeiter im Fokus

Junge Technikerin mit Interesse an globalen Zusammenhängen der voestalpine

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Ihre Vorfahren waren Bergleute, Schweißer und Dreher. Wie sie arbeitet auch Anna Rodriguez Chavez in der voestalpine. Aber ganz anders als es sich ihre Vorväter hätten träumen lassen.

32 Jahre alt ist die in Klagenfurt als Tochter eines österreichisch-peruanischen Universitätslehrerpaares geborene Technikerin und Wirtschaftlerin, Diplomingenieurin mit einem MBA in Business Law.

Anna Rodriguez

„Hauptsache, voestalpine“

Ihre ausgeprägte technische Begabung fällt schon früh auf. Zuerst ihrer Mutter: „Sie hat mich auf diesem Gebiet sehr gefördert.“ Nach der Matura mit dem Fokus auf Sprachen studiert Anna Werkstoffwissenschaften an der Montanuniversität Leoben und absolviert Praktika an der Universität Oxford in Großbritannien sowie am nicht minder berühmten Massachusetts Institute of Technology in den USA. Immer hat sie dabei ihr Ziel aus Kindertagen vor Augen: in der Industrie zu arbeiten wie ihre Urgroßväter, die als Bergmann und Schweißer ein ganzes Leben lang im Dienst der voestalpine gestanden sind. Ihr Großvater, der bei der Alpine in Donawitz Dreher gelernt hat, war sehr stolz als seine Enkelin über 60 Jahre nach dem Beginn seiner Lehre 2015 ebenfalls bei der voestalpine zu arbeiten beginnt. Auch wenn er sich nicht so recht vorstellen kann, was Anna Rodriguez Chavez anfangs als Projektleiterin in der Legierungskonzeptentwicklung und Prozessparameteroptimierung und vor allem nicht nach dem Wechsel in den High Mobility Pool eigentlich genau macht: „Hauptsache, voestalpine“.

Heute hier, morgen dort

In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung machte Rodriguez Chavez viele Erfahrungen und gewann auch interessante Einblicke in den weltweit tätigen voestalpine-Konzern. 2018 folgt sie der Einladung in das internationale Personalentwicklungsprogramm der voestalpine, dem High Mobility Pool, in dem alle paar Jahre junge AkademikerInnen für jeweils ein halbes Jahr in unterschiedliche Gesellschaften des Konzerns entsandt werden. Die Gelegenheit kommt ihr, die zwecks ihrer persönlichen Entwicklung immer nach beruflichen Herausforderungen Ausschau hielt, gerade recht: „Mit meinem technischen und wirtschaftlichen Background sind die globalen Zusammenhänge der voestalpine für mich von großem Interesse.“ Im Rahmen des High Mobility Pool war sie in Hamm, Schwäbisch Gmünd, Cartersville, Wien, Linz und Dettingen. Heute, drei Jahre später, hat es sie in die USA zurückgezogen, wo sie bei der voestalpine Automotive Components in Cartersville den Vertrieb leitet.

Nomadenleben deluxe

Dabei kommen Rodriguez Chavez ihre fachlichen als auch ihre umfangreichen Sprachkenntnisse zugute. Sie ist Deutsch und Spanisch aufgewachsen und beherrscht neben dem selbstverständlichen Englisch auch Französisch und ein wenig Russisch. Die Programmdevise High Mobility gilt für sie nicht nur beruflich, sondern auch privat: „Ich hatte 2 Jahre keinen festen Wohnsitz mehr, da ich durch das Programm ständig den Standort wechselte.“

Zu ihren Ankerpunkten gehören die kulturellen Angebote, Opern- und Konzerthäuser sowie Theater, die sie überall besucht, wohin ihre Wege sie führen und die langjährige Beziehung zu ihrem Partner, der Geschäftsführer in einem Konzern in Oberösterreich ist. „Coronabedingt sehen wir uns weniger häufig als geplant, da momentan leider nur ich reisen kann. Die USA ist aber bei der Durchimpfung sehr fortgeschritten, sodass wir eine baldige Entspannung der derzeitigen Einreisebestimmungen erwarten.“

Rodriguez mit Personal

Christopher Eberl

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