IT Prozesskoordinator mit Technikbegeisterung 3 Minuten Lesezeit
Mitarbeiter im Fokus

IT Prozesskoordinator mit Technikbegeisterung

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Stefan Humer, der technikbegeisterte Wirtschaftsinformatiker hat seine Karriere als Maschinenbautechniker bei der voestalpine gestartet. Seit kurzem ist er bei voestalpine group-IT als Abteilungsleiter für das integrierte Managementsystem verantwortlich.

Ich finde es spannend, unterschiedlichste komplizierte Themen vereinfacht darzustellen und zusammenzuführen. In der Welt der Daten fühle ich mich sehr wohl.“ So beschreibt Stefan Humer seinen Beruf. Der 31-Jährige, der in Hargelsberg wohnt, ist als Wirtschaftsinformatiker in der voestalpine group-IT tätig. Die Wirtschaftsinformatik befasst sich mit zwei Welten: Sie verbindet die Wirtschaftswissenschaft mit der Informationstechnologie.

Karrieresprung bei voestalpine: Stefan Humer ist zum Abteilungsleiter aufgestiegen.

Es begann mit einer Lehre als Maschinenbautechniker

In Stefan Humers Fall geht es darum, innerbetriebliche Informations- und Kommunikationsprozesse zu konzipieren und zu entwickeln – all das auf computergestützter Basis. „Ich vergleiche es immer gerne mit einem Kartenspiel. Ich kann den Spielern die Züge nicht abnehmen, aber ich schaue, dass die Spielregeln verständlich sind. In einem Unternehmen sind das die Prozesse.“ Dabei war der Werdegang des 31-Jährigen nicht unbedingt vorgezeichnet.

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Ursprünglich absolvierte er eine Lehre als Maschinenbautechniker bei der voestalpine. Es folgten Stationen in der Werkmeisterschule sowie die Berufsreifeprüfung. Danach zog es Stefan Humer zum Studium der Wirtschaftsinformatik. „Ich war schon immer ziemlich technikbegeistert. Alles, was ich beruflich mache, trägt zur Digitalisierung bei. Ich habe mit vielen Bereichen der Firma zu tun, egal ob Einkauf, Buchhaltung oder Technik.“

Angefangen mit einer Lehre als Maschinenbautechniker bei der voestalpine: Stefan Humer.

Karrieresprung bei voestalpine

Vor drei Wochen ist Stefan Humer ein Karrieresprung gelungen: Der Wirtschaftsinformatiker ist zum Abteilungsleiter aufgestiegen und ist nun für das integrierte Managementsystem verantwortlich.: In der Zukunft möchte er nebenbei seine Erfahrungen in Bezug auf die Lehre sowie des Studiums an junge Menschen weitergeben. Die IT ist nur ein Teil der Digitalisierung in der voestalpine. Viele Prozesse werden mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz, Big Data und Deep Learning vorangetrieben. Dazu gehört beispielsweise eine 3D-Radartechnologie für den Hochofen, die in Echtzeit die Materialverteilung und -beschaffenheit misst. Tonnenschwere Bandstahlrollen werden vollautomatisch gelagert und daraus Teile für die Industrie geformt.

Ein weiteres Beispiel für die Digitalisierung findet sich im Werk der Konzerngesellschaft voestalpine Automotive Components in Linz: Dort werden Bleche aus hochfesten Stahlgütern vollautomatisch in Form gestanzt und mittels Laser zu Formplatinen für die Automobilindustrie verschweißt.

 

Dieser Artikel entstand im Rahmen der Kooperation „Digital Job“ mit den OÖ Nachrichten. Das von Martin Roithner verfasste Porträt erschien am 15. Mai 2021.

Christopher Eberl

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