Der Musterschüler aus Aguascalientes 3 Minuten Lesezeit
Mitarbeiter im Fokus

Der Musterschüler aus Aguascalientes

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Er ist jung und engagiert – und ein lebendes Beispiel für die Aufstiegsmöglichkeiten bei voestalpine: Dank seiner raschen Auffassungsgabe und der Förderung durch seine Vorgesetzten hat sich Daniel Gonzalez in Aguascalientes innerhalb eines Jahres vom Staplerfahrer zum Sachbearbeiter verändert.

In Daniel Gonzalez’ Geburtsort Aguascalientes weiß man das Leben zu genießen: Die 700.000-Einwohner-Stadt im gleichnamigen Bundesstaat ist für ihre zahlreichen Thermalquellen, denen sie ihren Namen (“Heißes Wasser”) verdankt, ebenso bekannt wie für gutes Essen. Und die rauschende Feria San Marcos, die im April als eines von Mexikos größten Volkfesten gefeiert wird. In der Arbeit wird hingegen zugepackt: Aguascalientes ist ein bedeutender Standort der Autoindustrie.

Attraktive Arbeitszeitmodelle

Unter anderem aus Teilen der voestalpine Automotive Components, die ebenfalls in Aguascalientes heimisch ist. In ihren Hallen und Büros an der Panamericana-Straße hat die Mitarbeiterförderung einen hohen Stellenwert. Auch was die Gestaltung der Arbeitszeiten betrifft, ist man um größtmögliches Entgegenkommen bemüht. Seinen flexiblen Arbeitszeiten verdankt der mexikanische voestalpine-Standort denn auch die Mitarbeit von Daniel Gonzalez. Vor gut einem Jahr hat der nunmehr 22-jährige als Staplerfahrer seine Stelle bei einem internationalen Zulieferbetrieb aufgegeben und bei voestalpine Automotive Components angeheuert.

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Vom Stapler auf den Bürosessel

Mit einem ehrgeizigen Ziel: “Daniel ist zu uns gekommen, weil er dank unseres Arbeitszeitmodells berufsbegleitend die Oberstufe der High School abschließen konnte”, berichtet Norma Loyola aus dem Geschäftsführerbüro. Die Zielstrebigkeit des fleißigen Staplerfahrers stach auch seinem unmittelbaren Vorgesetzten Jorge Franco ins Auge. Nachdem er den neuen Mitarbeiter eine Zeit lang beobachtet hatte, machte er Logistikchef Jesus Barba auf Gonzalez’ rasche Auffassungsgabe aufmerksam.

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Es ist nicht die erste Karriere, die bei voestalpine so begonnen hat, weiß Loyola: “Weil wir ein kleineres Unternehmen sind, ist es nicht weiter schwer zu sehen, wer sich besonders auszeichnet.” So kam es, dass Cheflogistiker Barba den stets gut gelaunten jungen Mann schon am Ende seines ersten Jahres auf neue Karrieremöglichkeiten im Unternehmen aufmerksam machte.

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Nächstes Ziel: Ingenieur

“Als Sachbearbeiter bereite ich unsere Warensendungen in SAP vor und bin für die korrekte Einlagerung aller fertigen Teile und deren Inventarisierung zuständig”, erzählt Gonzalez. Die Computerarbeit ist nicht gänzlich neu für ihn: “Von meinem vorigen Job her wusste ich schon Einiges über diese Arbeit. Alles andere hat mir Jorge Franco beigebracht. Er hat mich auch dazu ermutigt, weiter dazu zu lernen.” Das liegt Gonzalez ohnehin im Blut: Die High School hat er inzwischen abgeschlossen und bereits einen neuen Plan gefasst: “Ich möchte mit der Ausbildung zum Industrieingenieur beginnen. Weil ich meine Arbeit liebe und weil ich mich als Mitarbeiter qualifizieren will.”

Christopher Eberl

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