MINT meets Welding: Gewinnerinnen der MINT Girls Challenge zu Gast bei voestalpine 3 Minuten Lesezeit
Arbeitsplatz der Zukunft

MINT meets Welding: Gewinnerinnen der MINT Girls Challenge zu Gast bei voestalpine

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Die Faszination Schweißen hautnah erleben hieß es im April 2022 für die 16 Gewinnerinnen der MINT Girls Challenge. Sie besuchten als Belohnung für ihren ausgezeichneten Beitrag die voestalpine Böhler Welding Academy in Kapfenberg.

Mehr Frauen und Mädchen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern ist das erklärte Ziel der MINT-Girls Challenge, einer österreichweiten Initiative und Plattform für zukünftige Gestalterinnen. Als Kooperationspartner mit demselben Bestreben sorgt die voestalpine für praxisnahe Einblicke in MINT-Berufe. Wo könnte man besser in die Praxis schnuppern als in der voestalpine Böhler Welding Academy in Kapfenberg. Schon seit einigen Jahren bietet die Academy maßgeschneiderte Schulungen im Schweißen und Löten an, sowohl für Profis als auch für Jugendliche. Im April 2022 durfte das Team der Academy ihre bisher jüngsten Gäste begrüßen: Die Gewinnerinnen der MINT-Girls Challenge in der Kategorie Unterstufe.

MINT Girls Challenge bei voestalpine Böhler Welding

Challenge accepted

Begonnen hat die MINT-Girls Challenge 2021 mit einer herausfordernden Aufgabe: Ideen sammeln, um die Welt angesichts des Klimawandels, neuer Viren und Umweltverschmutzung zu einem besseren Ort zu machen. Basierend auf den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen begaben sich auch 16 Schülerinnen aus dem Gymnasium Klusemannstrasse in Graz mit ihren MINT-Fähigkeiten auf die Suche nach innovativen Lösungen. Mit ihrem Projekt „Ökologisch Essen“ erreichten sie den 2. Platz in der Kategorie Unterstufe und gewannen damit einen Tag in der Böhler Welding Academy in Kapfenberg.

Raus aus dem Klassenzimmer…

…und rein in die Praxis. Die Gewinnergruppe der MINT-Girls Challenge setzte beim Einlösen ihres Gewinns auf Verstärkung und brachte die gesamte Schulklasse mit nach Kapfenberg. So kamen auch die Jungs in den Genuss eines Tages in der Welt des Schweißens. Nach der Vorstellung der voestalpine Böhler Welding Produkte und Lösungen und einem Produktionsrundgang durch die Elektroden- und Fülldrahtfertigung durften die Schüler:innen schließlich selbst Hand anlegen. Beim Virtual Welding galt es, am Schweißsimulator mit Virtual Reality-Brille eine möglichst präzise Schweißnaht zu setzen. Die Vorführung des Roboterschweißens zeigte schließlich noch das hochtechnologische Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine.

Begeisterung geweckt

Sowohl für die MINT-Girls als auch für die Academy war es ein spannender Tag, fasst Thomas Hold, VP Global Application and Welding Solutions, zusammen: „Es war wirklich schön zu sehen, wie diszipliniert, offen und interessiert die Schüler:innen sind. Vor allem der Erstkontakt mit dem Handwerk und einem potenziellen Arbeitgeber ist für zukünftige Schweißer oder Maschinenbauer oft der Wichtigste“. Auch das Fazit von Klassenlehrer Felix Mehsner fällt durchwegs positiv aus: „Die Klasse war von Anfang an sehr enthusiastisch und beeindruckt von den Maschinen und Mechaniken. Man hat gesehen, wie sich für sie nach und nach der Kreis schließt, sie verstehen, was Schweißen ist und wofür es verwendet wird. Die unglaubliche Geschwindigkeit der Produktion und die chemischen Prozesse hinter verschiedenen Schweißzusätzen zu erleben, war auch für mich spannend“, erzählt er.

Das sagen die Schüler:innen zu ihrem Besuch in der voestalpine Böhler Welding Academy:

  • Florina: „Es war echt sehr lustig und interessant zu sehen, wie alles hergestellt wird. Mit den Headsets haben wir bei der Führung alles richtig gut verstanden.“
  • Hakim: „Ich habe es mir irgendwie langweiliger vorgestellt, aber es war wirklich total lustig und interessant.“
  • Selma: „Es war echt beeindruckend und ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe nicht gewusst, wie Stahl produziert wird und dass er in so vielen alltäglichen Produkten vorkommt.“
Christopher Eberl